Freitag, 29. Juni 2012

Kreative Aufgabe: Buch schreiben

Für die dritte kreative Aufgabe zum Geburtstags-Gewinnspiel bei "Angelas Bücherregal" sollen sich die Teilnehmer Gedanken dazu machen, was für ein Buch sie eventuell schreiben könnten und eine kleine Geschichte oder eine längere Inhaltsangabe dazu schreiben. 
Mit diesem Post versuche ich das jetzt mal, auch wenn ich mich eigentlich nie als Schreiberling sehen würde...

Was für ein Buch könnte ich schreiben?

Tja, am liebsten wäre mit Contemporary Fantasy oder ein Thriller. Für mein heutiges Projekt habe ich mich jedenfalls für einen Thriller entschieden - vielleicht weil ich gerade nicht schlafen kann und mir nebenbei ein paar Kriminalsendungen im TV anschaue...
Das Thema ist ja bei einem Thriller auch nicht so schwer zu finden - Mord. Und ich fürchte, bei mir würde es auch ziemlich blutig werden - und auf ein Happy-End würde ich bei mir auch nicht unbedingt setzen. Vielleicht ein kleines. Aber nur wenn es auch wirklich passt. Und ich finde es spannend, wenn der Täter am Ende entkommt...
 Daraus eine konkretere Geschichte zu machen, fand ich dann schon nicht mehr ganz so einfach, aber hier ist sie (auf die Bilder klicken, dann werden sie größer):

Donnerstag, 28. Juni 2012

Top Ten Thursday: Braune Bücher

Ist schon wieder Donnerstag? Scheint so.

Und wie jeden Donnerstag gibt es bei Alice wieder den "Top Ten Thursday".


Thema heute
 10 braune Bücher

und hier ist die Ausbeute aus meinem Regal...

Dienstag, 26. Juni 2012

Rezension zu "Sieben Tage ohne" von Monika Peetz


So leer wie der Magen beim Fasten

"Sieben Tage ohne" von Monika Peetz ist die Fortsetzung zu ihrem erfolgreichen und verfilmten Roman "Die Dienstagsfrauen". Den ersten Teil habe ich nicht gelesen (und verspüre auch nicht die geringste Lust das jetzt noch nachzuholen), doch dank ausführlicher Rückblenden am Anfang ist das auch gar nicht nötig, um diesen zweiten Teil zu verstehen. Nicht, dass es viel zu verstehen gäbe...

Aber erst einmal zum Inhalt: Die fünf Freundinnen Eva, Estelle, Caroline, Kiki und Judith fahren gemeinsam für eine Woche ins Burghotel. Sieben Tage Fastenkur stehen auf dem Programm und neben dem Nahrungsentzug selbst hat jede der Fünf mit ihren eigenen kleinen Sorgen zu kämpfen - vom nicht passen wollenden Chanel-Kostüm, über die Arbeitslosigkeit bis hin zu Männerproblemen. Und auch Eva hatte einen Hintergedanken, als sie ihren Freundinnen als Ausflugsziel die Woche Heilfasten im Altmühltal empfahl: Sie vermutet, dass ihre Mutter hier 1965 ihren Vater kennengelernt hat, dessen Identität sie ihr immer hartnäckig verschwieg. Jetzt nimmt Eva die Suche selbst in die Hand....

Sicherlich erwartet man bei einem solchen Plot keine hohe Literatur, sondern recht simple Unterhaltung für Frauen. Obwohl ich mir aber recht sicher bin, eine Frau zu sein und mich auch gerne auf einfache Freizeitlektüre ohne großen Anspruch, dafür aber mit hohem Unterhaltungswert, einlasse, funktioniert an "Sieben Tage ohne" für mich absolut gar nichts.

Gewinnspiele

 Es gibt wieder einmal ein paar Gewinnspiele:


Bei "Inkworld" gibt es ein "50-Leser"-Gewinnspiel.

Ihr könnt dort noch bis zum 11.07. 2012 Lose sammeln.

Zu Gewinnen gibt es ein Wunschbuch im Wert von bis zu 15 € - 
ein paar Vorschläge findet ihr dort auch gleich nocht.

Wer mitmachen will, findet alles weitere *HIER*

Auslosung und eine kleine Extra-Blitzverlosung

Soooo....gestern Abend bin ich mit dem Lose-Schreiben nicht mehr fertig geworden (außerdem fotographiert mein Fotoapparat weiße Zettelchen bei Tageslicht besser ;-) - dumme Kiste), deswegen gleich heute Morgen die Auslosung zu meinem 100-Lesegewinnspiel und eine weitere kleine Verlosung.

DIE AUSLOSUNG

Vielleicht beantworte ich erst noch kurz meine beiden Fragen...
  • Wie viele Bücher habe ich denn nun im Februar gelesen? Richtig: 25 Bücher (echt mein Rekordmonat), aber da es mit den nachträglich eingestellten Rezensionen zu Verwirrungen kam, habe ich auch 37 als richtige Antwort gezählt - erst wollt ich eigentlich streng sein...aber ich bin halt doch irgendwie nett....Manchmal *g*.
  • Und mein Haustier? Was meint ihr? Sieht aus wie eine Katze, oder? Genaugenommen ist es ein Kater, aber natürlich hat auch Katze gezählt. (Schmeicheleien, wie süß oder hübsch er ist, habe ich zwar an meinen verwöhnten Fellhaufen weitergegeben, aber natürlich konnten sie beim Losverfahren nicht berücksichtigt werden *g*)




Also, der Loshaufen, der Losbeutel.....uuuuuuuuuuuuuuuund - die Gewinnerin!




 Binchen!

Herzlichen Glückwunsch. Du wirst jetzt per Mail von mir benachrichtigt, damit ich dein Wunschbuch und deine Adresse erfahre und dann kann ich mein Päckchen packen...

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Alle anderen: Nicht traurig sein, dass es heute nicht geklappt hat, es gibt noch sooooo viele andere Gewinnspiele - nachher mache ich auch wieder für ein paar andere Werbung. Aber auch ich möchte noch schnell eine kleine Extraverlosung machen, zu der ihr alle herzlich eingeladen seid.

DIE EXTRA-BLITZVERLOSUNG 

Für mein Gewinnspiel hatte ich nämlich mal beim cbj-Verlag nach einer kleinen Unterstützung angefragt. Leider war sie wohl recht lange unterwegs, ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet und das Gewinnspiel lief auch schon...aber ich möchte dieses tolle Buch trotzdem noch verlosen und dem Verlag auch herzlich für die Unterstützung danken:

Eine Leseexemplar von "Als die schwarzen Feen kamen" von Anika Beer.

Meine Rezension findet ihr *HIER* - ich fand das Buch sehr toll.

Da es sich um ein Leseexemplar handelt, fände ich es schön, wenn der Gewinner auch eine Rezension schreiben würde und die bei mir verlinkt.

TEILNAHME:
  • Dieses Mal wird es keine Lose geben. 
  • Über Werbung freue ich mich, ist aber kein Muss. 
  • Auch eine Mail müsst ihr dieses Mal nicht schreiben, ein Kommentar reicht. Der Gewinner sollte dann allerdings auch selbstständig auf den Gewinn aufmerksam werden oder unter seinem Kommentar-Account für mich z.B. über einen Blog erreichbar sein. Dann informiere ich gerne. Wer Sorge hat, er könnte die Auslosung verpassen, kann mir aber auch als Absicherung gerne wieder eine Mail schreiben, mit einer Kopie des Kommentars an: sarah_o_email@web.de, Betreff: Verlosung
  • Wer keine 18 ist, braucht die Erlaubnis der Eltern. 
  • Aufgrund der Versandkosten können leider nur Leser mit Wohnsitz in Deutschland teilnehmen, Versand erfolgt als Büchersendung.
  • Teilnahmeschluss ist der 8. Juli, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 
  • Hat sich der Gewinner nach 10 Tagen nicht gemeldet, werde ich neu auslosen.
So, nun zu der Frage, die ihr in eurem Kommentar beantworten solltet...

Ich habe in diesem Blog meinen schneeweißen Kater schon ein paar Male gezeigt, aber seinen Namen noch nie verraten. Deswegen möchte er euch folgendes mitteilen (es ist hilfreich, wenn ihr ihn euch jetzt mit Spitzbart vorstellt, wie er um ein Lagerfeuer tanzt *g*)


"Heute fress ich, morgen schlaf ich,
übermorgen zwick ich meinem Frauchen ins Bein.

Ach wie gut dass niemand weiß,
dass ich ....


..."Dicker"?
..."Prinzbär"?
..."Flausche-Teddy"?
..."Du-hattest-schon-Frühstück-du-verfressenes-Monster-verarschen-kann-ich-mich-alleine"?

...heiß."

Ja, wie heißt er denn wohl? Gebt einen Tipp ab, dann seit ihr im Lostopf. Egal ob richtig oder falsch, seid kreativ (ich war es vor sieben Jahren nicht *g*) und wagt bis zum 8. Juli einen Tipp ins Blaue.

Viel Spaß!

Montag, 25. Juni 2012

Off-Topic: Mein Fußball-Kuchen

Naja, sooooooo Off-Topic ist es gar nicht. Immerhin ist ein Rezept Teil der Lesechallenge bei Lovelybooks diesen Monat - und da dachte ich mir, wenn ich schon einen Kuchen für meinen Freund zum Geburtstag backe, stopfe ich noch ein bisschen Schokolade und Sahne extra rein, damit mein Fußball den Titel "Kalorienbombe" auch wirklich verdient...

Und hier jetzt mein höchst-eigenes Rezept - ich habe übrigens eine Fußball-Silikonform. Alternativ kann man natürlich auch eine andere runde Form nehmen oder mit einer Springform eine Schichttorte machen.:

Für den Biskuit

6 Eier
200 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver

Für die Füllungen

"schwarz":
100 g Bitterschokolade
100 mL Sahne
nach Belieben etwas Amaretto oder Rum

"rot":
500 g Erdbeeren
4 Blatt (rote) Gelatine
etwas Saft einer Zitrone zum Abschmecken

"gold":
100 g weiße Schokolade
100 mL Sahne
200 mL Orangensaft
3 Blatt (weiße) Gelatine

Zum Verzieren

Weiße und Zartbitter-Kuvertüre
Marzipan-Rohmasse
Puderzucker
Lebensmittelfarben

Für den Biskuitteig die Eier trennen und das Eiweiß steifschlagen. Zucker und Vanillezucker langsam zugeben und mit dem Eiweiß zu einer glänzenden Masse schlagen. Eigelb unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen und langsam unter den Teig heben (wer sehr genau ist, darf es gerne auch noch sieben...ich mache es nicht ;-)). 

Ca. 2/3 des Teiges in die Fußballform oder eine andere geeignete runde Form füllen, den Rest in eine Springform (26 cm). Die größere Teigmenge bei 200 °C ca. 20-25 Minuten, die kleine 10-15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Fußballform aushöhlen, sodass in der Form nur noch ein etwa 1,5 cm dicker Rand bleibt. Den Rest natürlich nicht wegwerfen, sondern naschen ;-).
Für die "schwarze" Creme die Bitterschokolade schmelzen (im Wasserbad oder in der Mikrowelle, auf kleiner Stufe und nach jeweils 30 Sekunden umrühren). Sahne steif schlagen und Schokolade unterziehen. Nach Geschmack etwas Amaretto oder Rum zugeben. In die ausgehöhlte Teig-Schale füllen und glattstreichen. Kurz kaltstellen, bis die Masse fest geworden ist.

Blatt-Gelatine (am besten rote) in kaltem Wasser für 10 Minuten einweichen. Erdbeeren pürieren, mit Zitronensaft abschmecken. Gelatine aus dem Wasser nehmen (nicht ausdrücken) und in einem kleinen Topf vorsichtig auflösen. Unter das Püree rühren, etwas anziehen lassen und in die Form füllen. Kaltstellen, bis die Püree-Schicht fest ist.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In 200 mL Orangensaft bei niedriger Temperatur auflösen. Weiße Schokolade schmelzen. Sahne schlagen, Schokolade und anschließend Orangensaft unterziehen. Bis zum Rand in den Biskuit füllen und kaltstellen. Den separat gebackenen Boden auflegen, Torte stürzen und überstehenden Boden eventuell zurecht schneiden.
Schokolade schmelzen und Fußball-Muster nach- bzw. aufmalen. Marzipan mit Puderzucker geschmeidig kneten und mit Lebensmittelfarben einfärben. Nach belieben verzieren, mit Resten der geschmolzenen Schokolade können die Verzierungen festgeklebt werden. 




Und so sieht das Ergebnis aus... von oben und angeschnitten.




Ein Klick auf die Bilder macht sie größer !!!

Also ich hatte Spaß beim Backen *g*. Die Torte war auch wirklich lecker, durch die Erdbeeren und die herbe Bitterschokolade auch nicht zu süß.

Sonntag, 24. Juni 2012

Ich lese gerade: "Die Bestimmung" von Veronica Roth

Ich glaube ich habe erst ein einziges Mal einen Post zu einem Buch gemacht, während ich es gelesen habe. Bei "Die Bestimmung" bin ich aber gerade so unschlüssig, was ich davon halten soll, dass ich mal ein paar Gedanken loslassen möchte...

Ich denke, die meisten haben schon von dem Buch gehört. Wenn nicht, hier mal der Inhalt (Quelle Amazon.de)

Inhalt

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…

Die Grundidee fand ich super. Auch der Schreibstil ist ok. Einfach zwar, aber ich kann das Buch ganz flüssig lesen. Die Beschreibungen, die sehr plastisch sind, gefallen mir auch gut. Man kann sich alles im Kopf vorstellen.

Es gibt ziemlich viel Gewalt. An sich gehöre ich nicht zu den Lesern, die sich daraus viel machen. Ich lese auch wirklich üble Thriller, mir macht das eigentlich nichts aus. Aber in "Die Bestimmung" fehlt mir irgendwie der Sinn dahinter. Angeblich ist es das Training zur Initiation, aber eigentlich geht es nur darum, dass sich alle möglichst hart verdreschen. Hätte am Anfang irgendwo gestanden, dass es sich nicht um Menschen, sondern um Maschinen handelt, die rote Suppe bluten, hätte ich das ganze wahrscheinlich realistischer gefunden. So vergehen gerade einmal ein, zwei Tage zwischen  Bis-zur-Bewusstlosigkeit-zusammengeschlagen, Ich-kann-mir-meine-Schuhe-nicht-selbst-zu-binden und Ich-kletter-ein-Riesenrad-hoch-und-verprügel-gleich-morgen-den-nächsten.

Mit dem zeitlichen Rahmen des Romans komme ich also überhaupt nicht zu recht. So tapfer die Figuren auch sein sollten...eigentlich sollten die alle längst im Koma vor sich hindämmern, stattdessen bekommen sie vom dauernden Verdroschen-Werden angeblich innerhalb weniger Tage wahnsinnige Muskeln. Ich frage mich langsam einfach, wohin das führt. Ich bin jetzt fast bei der Hälfte und habe darauf keine Antwort. Alles was ich lese ist Gewalt, Gewalt, Gewalt. Irgendwie langweilig. 

Viele sind ja begeistert von dem Buch...habt ihr es gelesen? Mögt ihr es? Ich lese jetzt noch weiter, bis zum EM-Spiel. Vielleicht springt der Funke ja doch noch über...

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Ich habe jetzt weitergelesen und es fällt mir immer schwerer mich für das Buch zu begeistern. Dadurch, dass Beatrice eine Unbestimmte ist und das als sehr seltenes Phänomen dargestellt wird, wirkt alles auch sehr stereotyp. Und was das Geheimnis von Ausbilder Four angeht, habe ich die Vermutung, dass seine Identität am Anfang schon erwähnt wurde, noch bevor Beatrice zu Zeremonie geht...(richtig???, oder bin ich auf dem Holzweg?) und erwarte deswegen auch dabei keine großen Überraschungen mehr (falls das in diesem Teil überhaupt noch geklärt wird, so wie es dahin plätschert...).
Und weil "Tris" ja nicht nur eine Abkürzung für Beatrice sein kann, sondern auch ein Zahlwort, manifestiert sich in meiner Vorahnungswelt auch schon seit einer Weile eine Idee, warum Four "Four" heißt *g*....

Freitag, 22. Juni 2012

Rezension zu "Finding Sky" von Joss Stirling


Das Kindchenschema

"Finding Sky" ist der erste Teil einer Trilogie von Joss Stirling um die übernatürlich begabte Familie Benedict. Während mich das pinke Cover mit silbernen Ranken und babyblauer Schrift leider nur wenig ansprach, hat mich der Klappentext und anschließend auch die Leseprobe doch schnell davon überzeugt, dass es sich hierbei um einen lesenswerten Romantic-Fantasy-Roman aus dem Jugendbuchsektor handeln könnte - und das ist es auch.

Und darum geht's: Die 16jährige Sky Bright zieht mit ihren Adoptiveltern von England in die USA. An ihre Kindheit vor der Adoption hat sie kaum Erinnerungen und sie galt lange als psychisch labil. Auch an der neuen High-School fürchtet Sky durch ihre Schüchternheit keinen Anschluss zu finden, doch sie freundet sich schnell mit ein paar Mitschülern an. Nur der düstere Zed, der in der Schule immer wieder unangenehm auffällt, irritiert sie. Erst ist er ihr gegenüber vollkommen ablehnend - dann redet er plötzlich mit ihr in ihren Gedanken und als sie antwortet, ändert sich alles. Zed ist überzeugt davon, dass sie wie er ein Savant ist und noch dazu sein Seelenspiegel, der dazu bestimmt ist, sein Leben mit ihm zu verbringen. Sky will das alles nicht glauben und der Kontakt zu Zeds Familie, den Benedicts, bringt sie außerdem in große Gefahr...

Zu weiten Teilen hat mir "Finding Sky" wirklich gut gefallen. Der Plot ist gelungen. Es gibt ruhigere und spannungsgeladene Abschnitte, die eine abwechslungsreiche Lektüre ergeben, die man ungern aus der Hand legen möchte. Der Begriff "Savant", in unserer realen Welt auch eine Bezeichung für sogenannte Inselbegabte, wird hier als zusätzliche Begabung im phantastischen Sinne interpretiert. Jedes Mitglied der Benedicts hat andere Fähigkeiten, alle Savants können sich aber anscheinend über Telepathie unterhalten und über Telekinese Dinge bewegen. Das führt zu einigen witzigen Passagen im Buch, über die man wirklich schmunzeln kann.

Auch die Charaktere sind an sich gut gelungen - besonders Zed, der vom Rüpel und zum perfekten Freund und fast schon zu einer Klette wird, was Sky zurecht irritiert. Diese Änderung des Charakters Zed und die Liebesgeschichte, die sich daraus entwickelt, mit einer sehr interessanten und abwechslungreichen Dynamik aus Skepsis und Romantik, war wirklich süß und sehr schön zu lesen. Ein wenig kitschig ist es zwar auch, aber insgesamt hat es mir einfach gefallen, besonders weil Zed plötzlich so anhänglich und nahezu von Sky besessen ist, während sie und vor allem ihre Eltern nicht so ganz wissen, was sie davon halten sollen. Das so häufig auftauchende Konzept von Liebe auf den ersten Blick - beziehungsweise auf den ersten Gedankenaustausch - bekommt dadurch in "Finding Sky" mal eine etwas andere Entwicklung, mit viel Charme, Witz und Situationskomik.

Allerdings bedient der Roman was Sky angeht wirklich jedes erdenkliche Kindchenschema. Die Ich-Erzählerin ist psychisch ganz furchtbar labil, schüchtern, hat eine schlimme Vergangenheit und weckt zudem auch noch äußerlich den Beschützerinstinkt. Sie wird beschrieben als winzig klein, super zierlich, mit blonden Locken und großen blaunen Augen. Zwischendurch war sie mir einfach zu mitleidserregend und ich fand die Ausbreitung ihres Schicksals und ihre Hilflosigkeit teilweise einfach zu stark überreizt. Außerdem finde ich, dass bei aller Spannung, die Entwicklung des Charakters Sky zu kurz kam. Ihre eigenen Fähigkeiten, die Erkenntnis ein Savant zu sein, das alles bleibt am Rande und konnte mich zum Schluss nicht überzeugen.
Zwar wird es eine Fortsetzung geben, in dieser werden Sky und Zed aber nicht mehr die Hauptrolle spielen, sondern Yves, einer von Zeds insgesamt sechs Brüdern, wird seine eigene Geschichte bekommen. Daher hätte ich mir am Ende etwas weniger Kitsch für die Liebesgeschichte und etwas mehr Struktur im Fantasy-Teil der Geschichte gewünscht. Ganz ausgereift erschien es mir nicht.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er liest sich flüssig, ist aber für ein Jugendroman schon sehr ausgefeilt und macht daher auch im fortgeschritteneren Alter noch Freude. Gleich mit dem sehr starken ersten Kapitel fängt die Autorin den Leser emotional ein und fesselt ihn an ihre Geschichte.
Auch das Cover finde ich mittlerweile passender als vor dem Lesen - wenn das auch nicht gerade einen besonders positiven Grund hat. Ich finde nämlich, pink und babyblau passen hervorragend zum Kindchenschema...

Fazit: Schöner Vertreter der Jugendbuch-Romantic-Fantasy. Ein bisschen kitschig, aber auch spannend. Die Ich-Erzählerin hat mich in ihrer Darstellung als armes kleines Mädchen nicht ganz überzeugen können und auch der Fantasy-Anteil hätte etwas mehr Aufmerksamkeit vertragen können, aber insgesamt habe ich es gern gelesen und kann es auch weiter empfehlen. 4 Sterne.


"Die Macht der Seelen"-Trilogie (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Finding Sky" (Mai 2012, englischer Originaltitel "Finding Sky")
  2. "Saving Phoenix" (Nov. 2012, englischer Originaltitel "Stealing Phoenix")
  3. nicht bekannt (englischer Originaltitel "Seeking Crystal")
 
 Allgemeine Informationen

Ausgabe: Gebunden, Mai 2012
 Seiten: 464
 Verlag : Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3423760478
Preis: € [D] 16.95

 Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage

Donnerstag, 21. Juni 2012

TTT: Gelbe Bücher! - Gelbe Bücher?

So, nachdem ich wegen Internetstreik und Zeitmangel die letzten zwei TTTs verpasst habe, mache ich heute wieder mit beim Top Ten Thursday von "Alice im Bücherland".


Das heutige Thema ist ....

10 gelbe Bücher in deinem Bücherregal

Tja, da hat mein Bücherregal erstmal ganz verzweifelt den Kopf geschüttelt...10 gelbe Bücher hat es nicht im Angebot. Jedenfalls keine eindeutig gelben. Deswegen habe ich das ganze etwas freier auf blass-gelb-orange ausgedehnt...


Also, die meisten sind ja gelb...und die anderen wenigstens im Grundton auch noch.
 Von links nach rechts...

"Angels" von Marian Keyes
"Die Ritter der vierzig Inseln" von Sergej Lukianenko
"A Painted House" von John Grisham (eins meiner absoluten Lieblingsbücher)
"Touchdown" von John Grisham
"Hanni und Nanni - Sammelband 2" von Enid Blyton
"Der gute Mensch von Sezuan" von Bertholt Brecht
"Irrungen, Wirrungen" von Theodor Fontane (mein Hassbuch Nr. 1 aus Schulzeiten)
"Die Französische Revolution" von Axel Kuhn
"Nathan der Weise" von G.E. Lessung
und
Mein Lateinwörterbuch von Langenscheidt

Bei "Der gute Mensch von Sezuan" kamen gerade übrigens schöne Schulzeit-Erinnerungen auf. Mein Lehrer wollte, dass wir für jedes Kapitel einen Zettel reinkleben (die da auch immer noch drin sind), wo die Inhaltsangabe drauf sollten...da wir das Buch aber auch in der Klassenarbeit benutzen durften, sollten wir nichts aus der Analyse mit drauf schreiben Er ist zwischendurch rumgegangen und hat einige Bücher eingesammelt, in denen seiner Meinung nach zu viel drin stand. Die musste dann beim Sitznachbarn mit ins Buch schauen.

Das meiner Sitznachbarin hat er auch eingesammelt - meins nicht. Dabei stand in ihrem im Vergleich zu meinem viel weniger drin - nur eben verteilt auf die einzelnen Kapitel, sodass mein Lehrer das bei der Stichprobe natürlich sofort entdeckt hat.
In meinem stand echt alles, was wir im Unterricht besprochen hatten...aber nur auf einem Zettel bei einem willkürlich ausgewählten Zwischenspiel. Das war der Spicker meines Lebens - mit Ansage! Ich kann immer noch nicht glauben, wie naiv mein Lehrer da war *g*

Sonst war ich aber immer zu feige zum Spicken...naja, mein Englisch-Englisch-Wörterbuch hat glaub ich auch ein paar Notizen zu viel.

Werbung: Gewinnspiele und eine Challenge

Guten Morgen,

ich mache wieder ein bisschen Gewinnspielwerbung.

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"Wonder's Bücherkiste" veranstaltet ein "400-Leser"-Gewinnspiel.

Zu gewinnen gibt es ein Wunschbuch im Wert von 15 € für den ersten Platz, nach Wahl das Buch "Miss Emerceny", Teil 1 oder Teil 2, für den zweiten Platz und ein Überraschungspaket für den dritten.

Wenn ihr mitmachen und Lose sammeln wollt, findet ihr alles weitere *HIER*.



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Der Blog "Book-Challenges" feiert seinen ersten Geburtstag und auch dazu gibt es ein Gewinnspiel. 

Zu gewinnen gibt es Wunschbücher im Wert von 15 und 10 € und ein paar weitere.

Bis zum 12.07., 23.59 Uhr könnt ihr teilnehmen.

Das Gewinnspiel findet ihr *HIER*


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Für den Sommer gibt es außerdem noch eine schöne Challenge bei "Favolas Lesestoff", die ich kurz vorstellen möchte.

Bei der "Sommer-Rätsel-Challenge" geht es darum, aus allen Büchern die ihr diesen Sommer, also ab heute und bis zum 21.9. ein Rätsel erstellt, dessen Lösung eines von drei vorgegebenen Worten ergibt. Je nach Länge des Wortes gibt es Lose und am Ende könnt ihr auch was gewinnen.

Die genauen Bedingungen findet ihr *HIER*.

Buchblogger 2012

Beltz & Gelberg startet in Zusammenarbeit mit Blogg dein Buch ein ganz besonderes Gewinnspiel! Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, Kenneth Oppels „Düsteres Verlangen“ (http://www.facebook.com/beltz.gelberg/app_151503908244383) exklusiv vor dem Erscheinen in den Händen zu halten. Und damit nicht genug: Am Ende wird Beltz & Gelberg (www.facebook.de/beltz.gelberg) seinen offiziellen Buchblogger 2012 küren, auf den dann tolle Preise (z. B. eine Reise zur Frankfurter Buchmesse) warten!
 
Und darum geht's:
Dunkle Alchemie, ein diabolischer Gegenspieler, atmosphärische Settings, eine Dreiecksbeziehung,  Rivalitäten zwischen zwei Brüdern und gebrochene Charaktere – in seinem Prequel zu Mary Shelleys Klassiker gibt der international erfolgreiche Autor Kenneth Oppel eine schaurig-romantische Antwort auf die Frage, wie Victor Frankenstein zu dem wurde, den wir kennen. Die Geschichte, die der englische Autor erzählt, ist ein ebenso überzeugendes Psychogramm wie überraschendes Abenteuer, in dessen Mittelpunkt der 17jährige Victor steht. Als dessen innig geliebter Zwillingsbruder Konrad plötzlich erkrankt, ändert dies das Leben des  leidenschaftlichen und ehrgeizigen Jüngeren …
Seid ihr neugierig geworden und wollt alles über die düstere Vorgeschichte Frankensteins erfahren? 

Mittwoch, 20. Juni 2012

Rezension zu "Die Nacht von Shyness" von Leanne Hall

Eine Nacht voller Geheimnisse

Mit "Die Nacht von Shyness" beginnt die australische Autorin Leanne Hall eine Trilogie über einen Stadtteil, in dem die Sonne niemals scheint. Der Roman besticht schon äußerlich mit seinem im Dunklen leuchtenden Cover, aber vor allem auch inhaltlich mit seiner Andersartigkeit...

Inhalt: In einer Bar trifft ein gutaussehender Junge auf ein aufgeschlossenes Mädchen mit großem Mundwerk. Sie stellen sich einander mit Wolfboy und Wildgirl vor und er nimmt sie mit in den Stadtteil Shyness, einem Ort, an dem die Sonne niemals scheint. Dort verbringen sie die Nacht und treffen auf zuckersüchtige Jugendbanden, Hehler, Wahrsagerinnen und besuchen düstere Clubs. Aus einer Nacht wird das Abendteuer ihres Lebens...

"Die Nacht von Shyness" birgt eine außergewöhnliche Geschichte, die sich durch ihre Skurrilität deutlich von anderen Jugendbüchern abhebt. Nichts wird in Frage gestellt. In Shyness, einem fast verwaisten Stadtteil, geht seit Jahren die Sonne nicht auf? Wolfboy hat eine überdurchschnittlich starke Körperbehaarung und heult wie ein Wolf? Dann ist das eben so. Wildgirl lässt sich ohne zu zögern auf diese unwirkliche Welt ein und entdeckt an Wolfboy und auch an sich selbst in nur einer Nacht sehr viel neues.

Das Abendteuer, das sie gemeinsam erleben, ist voller Rätsel und Geheimnisse, und viele davon bleiben ungelöst. Mir hat dieser offene Stil bei diesem Buch sehr gut gefallen, da es einen Großteil der geheimnisvollen Atmophäre Shyness' ausmacht, eben nicht alles zu wissen. Auch Wolfboy und Wildgirl pflegen ihre Geheimnisse. Richtige Namen sind überflüssig, sie geben sich für diese eine Nacht dem Zauber des Unbekannten hin und vergessen ihre Probleme im wirklichen Leben - davon haben die beiden nämlich jeweils mehr als genug, wie sich nach und nach herausstellt.
Wer allzu offene Geschichten nicht mag, wird bei der Fülle an Rätseln und verrückten Gestalten, aber besonders an dem meiner Meinung nach sehr gelungenen Ende dieses Buches vielleicht keine große Freude habe.

Vor allem gefallen hat mir, dass dieses Buch nicht zu sehr auf Fantasy oder actionreiche Spannung setzt, sondern einen etwas nachdenklicheren Ton anschlägt. Die beiden Protagonisten wissen wenig von einander, aber dennoch helfen sie sich gegenseitig ihr eigenes Leben in einem neuen Licht zu sehen und sich mit Problemen auseinanderzusetzen, denen sie sonst aus dem Weg gehen würden. Eine Frage steht natürlich im Mittelpunkt: Können die Erlebnisse einer solchen, so unwirklichen Nacht auch noch bestehen, wenn zumindest außerhalb von Shyness die Sonne wieder aufgeht? Wie die Autorin das Ende löst, hat mir dann außergewöhnlich gut gefallen.

In Anbetracht dessen, dass es sich bei "Die Nacht von Shyness" um ein Jugendbuch handelt, fand ich den Schreibstil schon fast herausragend, auf jedenfalls aber unterwartet, gut. Die beiden Protagonisten Wildgirl und Wolfboy treten als Ich-Erzähler auf und auch wenn ich mir am jeweiligen Kapitelanfang manchmal eine kleine Vorwarnung gewünscht hätte, zum Beispiel in Form einer Überschrift, die mir sagt, wer der beiden gerade erzählt, konnte ich der Handlung ohne größere Verwirrungen gut folgen. Die Autorin schafft es mit ihrer Sprache, die jugendlichen Charaktere gelungen dazustellen, dem immer in Dunkelheit liegenden Shyness eine skurrile Atmosphäre zu verpassen und auch die Beziehung zwischen Wolfboy und Wildgirl sehr gefühlvoll zu beschreiben. Die beiden sind wirklich ein schönes Paar, ganz ohne den üblichen Kitsch.

Fazit: Sehr skurril, spannend, mit glaubhaften Gefühlen und vielen Geheimnissen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, finde "Die Nacht von Shyness" aber auch als Einzelband lesenswert. 5 Sterne



Die "Shyness"-Trilogie (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Die Nacht von Shyness" (März 2012, englischer Originaltitel: "This is Shyness")
  2. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Queen of the Night")
  3. nicht bekannt
 Allgemeine Informationen

Ausgabe: Gebunden, März 2012
 Seiten: 289
Verlag : Aufbau-Verlag
ISBN: 978-3351041540
Preis: € [D] 16.99

Buchtrailer und weitere Informationen auf der Verlagshomepage




Getaggt: 8 Dinge über...

So, nun ist es mir auch mal passiert. Ich wurde getaggt...klingt schmerzhaft, ist es aber gar nicht ;-).

Allerdings wurde mir das 8-Dinge-Stöckchen (das wahrscheinlich mittlerweile jeder schon mal gesehen hat) gleich zweimal zugeworfen und zwar zu unterschiedlichen Themen. Einmal von Jimmy zum Thema "Leseblockade" und einmal von Leserattentee zum Thema "Meer".

So, die Regeln:
1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat! (Check, hab ich!)
2. Schreibe 8 Dinge auf, die du mit dem vom Vorgänger gewählten Thema verbindest.
3. Tagge 10 weitere Leute.
4. Sage den getaggten Leuten bescheid.
5. Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen.

Meine Antworten
Da ich zulange nicht mehr am Meer war und meine Leseblockaden immer recht kurz sind, finde ich, dass 4 Antworten pro Thema reichen (ihr wollt doch nun auch wirklich nicht 16 Punkte durchlesen, oder?)

Also: Ich und das Meer...
  1. ... haben und schon lange nicht mehr gesehen.
  2. Als Kind war ich gerne am Meer. Heute ist mir das Wasser zu salzig, meine Haare danach zu "bäh" und da schwimmen mir zu viele Viecher drin rum (Wow, was bin ich denn für ne pingelige Tussi *g*).
  3. Am Meer sind Strand und Sonne - meine Haut mag keine Sonne...
  4. Ganz klares Meer wie in der Kabribik finde ich schön (da sieht man wenigstens die Veicher)...warum kann ich mir das als Studentin nur nicht leisten?
Jetzt: Ich und die Leseblockade...
  1. Meistens sind sie kurz - ein paar Tage, vielleicht eine Woche
  2. Dann stapeln sich die Bücher und, obwohl ich gerne lesen würde, komm ich nicht voran
  3. Meine letzte größere war im März/April...war das ätzend.
  4. Am besten wird man sie los, indem man ein so schönes Buch findet, dass es sich fast von allein liest...
Weitertaggen
Da das Stöckchen ja schon bei so vielen Leuten war und bei mir auch gleich zweimal, werde ich keine neuen Leute taggen. Wer mag kann das hier natürlich trotzdem aufgreifen und auch gerne in den Kommentaren verlinken...

Braucht ihr ein Thema? Nehmt doch: Fantasy

Dienstag, 19. Juni 2012

Rezension zu "Stadt aus Trug und Schatten" von Mechthild Gläser


 konfuse Traumwelt

"Stadt aus Trug und Schatten" ist das Debüt der Autorin Mechthild Gläser und gleichzeitig der Auftakt einer Trilogie. Nachdem mich das wunderschöne schlichte Cover aus Weiß und Pink sehr angesprochen hat, bin ich vom Inhalt allerdings ein wenig enttäuscht...

Inhalt: Flora ist eine 17jährige Schülerin und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Doch plötzlich beginnt sie Schatten zu sehen, die für andere Unsichtbar sind - und warum lässt ihr Vater plötzlich den finnischen Austauschschüler Marian bei ihnen wohnen, ohne Flora darüber zu informieren? Als sie einschläft, beginnt sich das Rätsel zu lösen. Floras Seele, die wie die Seelen aller Menschen im Schlaf nach Eisenheim reist, wurde von einer Schlafenden, die sich in der realen Welt nicht mehr an Eisenheim erinnern kann, zu einer Wandernden. Von diesem Tag an schreitet Flora bei vollem Bewusstsein durch die schattenhafte Stadt, doch an ihrer Zeit als Schlafende hat sie keine Erinnerungen. Dabei sind diese wichtig, denn Floras Seele hat einen mächtigen Stein gestohlen, den "Weißen Löwen", den die Herrschenden zurück haben wollen. Marian soll sie beschützen, doch kann sie ihm trauen, auch wenn er anscheinend in sie verliebt ist - oder besser gesagt in ihre schlafende Seele?

Die Grundidee von "Stadt aus Trug und Schatten" fand ich eigentlich sehr interessant. Alle Menschen reisen nachts in eine farblose Welt, wo die Schlafenden arbeiten, ohne sich am nächsten Morgen daran zu erinnern, um den Wandernden ein angenehmes Zweitleben zu ermöglichen. Die Ich-Erzählerin Flora wechselt die Seiten und ist in großer Gefahr, denn alle haben es auf den Weißen Löwen abgesehen, den sie gestohlen und versteckt hat. Bis ihre Erinnerungen zurückkehren muss sie auf der Hut sein, doch Marians Gefühle für ihre Seele verwirren sie. Und bei der Liebesgeschichte fängt auch schon das erste Problemchen an, dass ich mit diesem Buch hatte...

Es ist eine unübersichtliche On/Off-Liebe, so sprunghaft, dass ich die Stimmungen der beiden beteiligten Charaktere überhaupt nicht nachvollziehen kann. Marian war in Floras Seele verliebt, die - warum auch immer - als Schlafende ganz anders war als Floras Seele als Wandernde. Mutig, draufgängerisch und chaotisch, wohingegen die "echte" Flora kontrolliert, steif und echt langweilig ist. Und zickig - zickig sollte ich wirklich nicht vergessen. Die Ich-Erzählerin ist ein launenhaftes, ständig eingeschnapptes kleines Mädchen - warum sie gleich zwei Verehrer hat, erschließt sich mir nicht. Sie entwickelt sich zwar im Laufe der Geschichte weiter, aber Marians Gefühle für sie ergeben dennoch wenig Sinn. Erst liebt er sie, dann nicht mehr, dann wieder doch...bei diesem Hin- und Her kam leider keine Liebesgeschichte raus, die mich für sich erwärmen konnte.

Auch die meisten anderen Charaktere dieses Romans sind eher schwarz-weiß gehalten - besonders Floras Vater ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Marian hat ein paar überraschende Geheimnisse, allerdings wurde ich das Gefühl nicht los, dass die gesamte Geschichte von "Stadt aus Trug und Schatten" zu konfus erzählt wurde und dadurch oft schwammig wirkt. Es gibt viele Ungereimtheiten und Widersprüche - gibt es Magie oder nicht? - und auch die Beschreibungen der Stadt Eisenheim konnten mich nicht ganz begeistern - obwohl sie schon zu den Lichtblicken des Romans zählten. Letztlich endeten die Schwammigkeiten auch noch in einem für mich sehr unbefriedigenden Ende, bei dem mir einfach zu sehr der Sinn fehlte. Über den sollte man in diesem Roman vielleicht nicht allzu viel nachdenken, sonst bohren sich die Widersprüche ins Hirn und, da sie nicht aufgeklärt werden, bleiben sie dort.

Der Schreibstil ist durchschnittlich, lässt sich aber ganz flüssig lesen. Lobend erwähnen muss ich natürlich, dass dieser deutsche Roman mal nicht in den häufig als Handlungorte verwendeten Städten Berlin, Hamburg oder München spielt, sondern mitten im Ruhrgebiet und zwar gleich um die Ecke, in Essen. Das hilft allerdings auch nicht viel bei meiner Sorge, dass die Handlung nicht das Potential für eine Trilogie hat und auch ein bisschen vorhersehbar ist. Bisher war es noch gelegentlich spannend und konnte mich wenigstens manchmal überzeugen, aber was die Folgeteile angeht, bleibe ich skeptisch. Ein wenig mehr Informationen und ein etwas weniger schwammiger, zusammengewürfelter Schluss, hätten bestimmt ein gutes offenes Ende eines Einzelbands ergeben - aber das was jetzt übrig geblieben ist, macht mir für die Fortsetzung nicht viel Hoffnung.

Fazit: Mittelmäßig, durch und durch. Da es mal wieder eine Reihe ist, bei der ich persönlich trotz des wirklich guten Plots kaum Potential sehe, kann ich es nicht unbedingt empfehlen. Als Einzelband ist es unbefriedigend. Ich denke, ich werde noch weiterlesen und mit all meinem Optimismus auf eine stimmigere Entwicklung hoffen, aber ich bin alles andere als überzeugt. 3 Sterne - eher mit Tendenz nach unten als nach oben.


"Stadt aus Trug und Schatten" von Mechthild Gläser kaufen bei Amazon.de

 Allgemeine Informationen

Ausgabe: Gebunden, Jan. 2012
 Seiten: 412
Verlag : Loewe
ISBN: 978-3785574027
Preis: € [D] 17.95

 Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage




Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner


Sehr hoher Gänsehaut-Faktor

"Die Frucht des Bösen" ist ein wirklich packender Thriller von Lisa Gardner. Wie ich erst nach dem Lesen feststellte, gibt es zu der Ermittlerin D.D. Warren schon eine ganze Reihe und dies ist nach "Lauf, wenn du kannst", "Kühles Grab" (beide erschienen im Aufbau-Verlag) und "Ohne jede Spur" (rororo) bereits der vierte Teil. Beim Lesen habe ich von einer übergeordneten Handlung allerdings nichts bemerkt, die Fälle sind in sich geschlossen und das Privatleben der D.D. Warren spielt ohnehin keine große Rolle, sodass es mir problemlos möglich war der Handlung auch ohne Vorwissen zu folgen.

Inhalt: In Boston ereignen sich innerhalb kürzester Zeit zwei Familientragödien. Was erst aussah wie die Amokläufe zweier Familienväter, gibt dem Ermittlerteam um Sergeant D.D. Warren immer neue Rätsel auf. Die Gemeinsamkeiten der beiden Verbrechen sind unübersehbar, doch die Familien sind grundverschieden. Worin besteht die Verbindung?

Lisa Gardner erzeugt in "Die Frucht des Bösen" eine einzigartige Atmosphäre, die nicht zu Letzt durch die verschiedenen Erzählperspektiven entsteht. Insgesamt gibt es drei Handlungsstränge, die Stück für Stück verknüpft werden. Neben D.D. Warren, deren Ermittlungsarbeit aus der Perspektive eines Erzählers in der dritten Person beschrieben wird, gibt es noch zwei Ich-Erzählerinnen, die erst nach und nach ihre Identität und ihre Verwicklungen in der Geschichte lüften. Es sind die Kinderkrankenschwester Danielle, die auf einer geschlossenen psychatrischen Station arbeitet und vor fast genau 25 Jahren selbst als einzige den Amoklauf ihres Vaters überlebte, und die junge Mutter Veronica, die ihren psychisch kranken und teilweise sehr gefährlichen kleinen Sohn Evan pflegt.

Für mich waren die Passagen der beiden Ich-Erzählerinnen sehr überzeugend. Atmosphärisch dicht, sehr packend und oft mit erschreckenden Eingeständnissen wird das Leben auf der psychatrischen Station und das Leben mit dem unberechenbaren kleinen Evan beschrieben. Dabei ist das Buch wirklich nichts für zarte Gemüter, es gibt Gewalt, Blut und oft einen hohen Ekelfaktor. Dennoch schafft es die Autorin nichts zu überreizen, bleibt in ihren Beschreibungen detailiert und glaubhaft.

Etwas schwächer und ein kleiner Kritikpunkt am Buch sind die Kapitel, in denen der Leser D.D.Warren bei den Ermittlungen begleitet. D.D. ist selbst schon ein Stereotyp: Die perfektaussehende Ermittlerin, die den ganzen Tag Essen in sich reinschaufelt, aber auch mit Vierzig noch den Stoffwechsel eines jungen Hüpfers hat, niemals zunimmt und kaum einen anderen Gedanken hat als Sex - mit so ziemlich jedem männlichen Charakter, der im Laufe der Handlung auftaucht. Die mehrdeutigen Wortwechsel insbesondere mit der neueingeführten Figur Alex, Professor an einer Polizeiakademie und zur Auffrischung mal wieder im Außeneinsatz, waren dabei auch so plump, dass sie mich bei aller Spannung doch zum Augenrollen brachten.

Über das bisschen Klischee konnte ich aber in diesem spannenden Thriller, der mit vielen Elementen eines Psychothrillers punkten kann, leicht hinwegsehen, zumal das Ende mich noch einem richtig überrascht hat. Einen Thriller mit einem so hohen Gänsehaut-Faktor gibt es wirklich eher selten.

Fazit: Ohne ein paar Klischees aus der Rubrik "typisch amerikanisch" kommt auch Lisa Gardner nicht aus, aber bei einem Thriller wie "Die Frucht des Bösen", der mit viel Spannung und gelungenen Charakteren überzeugen kann, konnte ich da leicht drüber hinweglesen. Für Thriller-Fans ein absolutes Muss - aber (Warnung!) nichts für zart-Besaitete. Von mir 5 Sterne


Die D.D.-Warren-Reihe (Links zu Amazon.de)
  1. "Lauf, wenn du kannst" (Nov. 2007, englischer Originaltitel "Alone")
  2. "Kühles Grab" (Okt. 2009, englischer Originaltitel "Hide")
  3. "Ohne jede Spur" (Aug. 2011, englischer Originaltitel "The Neighbor")
  4. "Die Frucht des Bösen" (Mai 2012, englischer Originaltitel "Live to tell")
  5. "Wer stirbt entschiedest du" (vorraussichtlich Feb. 2013, englischer Originaltitel "Love you more")
  6. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel "Catch me")

 Allgemeine Informationen

Ausgabe: Taschenbuch
 Seiten: 560
Verlag :rororo
ISBN: 978-3499257124
Preis: € [D] 9.99

 Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage



Rezension zu "Wenn die Nacht verstummt" von Linda Castillo


 "Die Zahlen der Toten" war besser...

"Wenn die Nacht verstummt" von Linda Castillo ist der mittlerweile dritte Teil der Kate-Burkholder-Reihe. Während mich der erste Teil, "Die Zahlen der Toten", vollständig begeistern konnte, fand ich diesen Teil jetzt deutlich schwächer - zwar immer noch spannend, aber das letzte Fünkchen hat einfach gefehlt...

Inhalt: Chief Kate Burkholder hat einen neuen Fall. Drei erwachsene Amish werden in der Jauchegrube ihrer Farm tot aufgefunden und hinterlassen vier Kinder als Waisen. Da es in Painters Mill schon seit einer Weile vermehrt zu gewaltsamen Übergriffen gegen Mitglieder der Amish-Gemeinde kam, liegt der Verdacht nah, dass auch dieses Verbrechen auf das Konto der Amish-Hasser geht. Doch bestehen diese Zusammenhänge wirklich? Wieder unterstützt von ihrem Freund John Tomasetti nimmt Kate die Ermittlungen auf, bei der ihr die verschwiegene Amish-Gemeide nicht gerade eine große Hilfe ist...

Bisher habe ich nur den ersten und diesen dritten Teil der Kate-Burkholder-Reihe gelesen. Den für mich fehlenden zweiten Teil, "Blutige Stille", habe ich beim Lesen allerdings kaum vermisst. Übergreifende Zusammenhänge gibt es kaum und die Beziehungen der Protagonisten werden in kurzen Rückblenden erklärt, sodass es für jeden Interessierten möglich ist, mit jedem Band in die Reihe einzusteigen.
Ich würde allerdings dennoch den ersten Teil, "Die Zahlen der Toten" als Einstieg empfehlen, denn er ist deutlich stärker als Teil Drei, vor allem ist er ein spannenderer Thriller. Zwar hat auch "Wenn die Nacht verstummt" einiges an Spannung zu bieten, für einen packenden Thriller sind die Verbrechen allerdings alle recht platt, tauchen sehr sprunghaft, aber immer vorhersehbar, auf (man kann fast die Uhr danach stellen, wann es zum nächsten Übergriff kommt) und haben, abgesehen vom Ende, das sehr gelungen für Überraschungen sorgt, wenige Gänsehaut-Potential. Gerade was den Nervenkitzel angeht, hat mir der erste Teil deutlich besser gefallen.

In "Wenn die Nacht verstummt" wird dafür noch stärker auf die Gemeinde der Amish eingegangen und die Dynamik dieser Gruppe näher beleuchtet. Ihre Verschwiegenheit und Skepsis gegenüber den "Englischen" nimmt einen hohen Stellenwert in der Geschichte ein und macht diesen Teil in Sachen Interaktion der Figuren und Informationsgehalt wirklich interessant und lesenswert. Die Charaktere und die Atmosphäre des Romans sind wieder einmal sehr gelungen. Kate Burkholder selbst hat zwar als Ich-Erzählerin nicht mehr die gleichen persönlichen Verbindungen zum Verbrechen, was ihr ein wenig die Tiefe nimmt, aber als Ermittlerteam sind sie und Tomasetti, der in diesem Teil deutlich präsenter wird, noch immer schön zu lesen.
Auch der Schreibstil kann nach wie vor überzeugen. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen, auch wenn diese im Vergleich zum ersten Band nicht mehr so mitreißend ist, und ihre Protagonisten eindringlich und glaubhaft zu schildern. Als Leser konnte ich wieder gut mit der sympathischen Kate mitfiebern.

Fazit: Leider nicht so stark, wie der erste Teil, was insbesondere an der hohen Frequenz kleiner Verbrechen liegt, die in ihrer Vorhersehbarkeit kein richtiges Nervenkitzel-Potential hatten. Dennoch sind Linda Castillos Thriller durch das Einbinden der Amish eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Großstadtverbrechen und können durch glaubhafte Protagonisten überzeugen. 4 von 5 Sternen.


Die Kate-Burkholder-Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Die Zahlen der Toten" (deutsche Erstausgabe 2010, englischer Originaltitel: "Sworn to silence") - Meine REZENSION
  2. "Blutige Stille" (2011, englischer Originaltitel: "Pray for silence")
  3. "Wenn die Nacht verstummt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Breaking silence")
  4. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Gone Missing")

 Allgemeine Informationen

Ausgabe: Broschiert, 2012
 Seiten: 336
Verlag : Fischer
ISBN: 978-3596184521
Preis: € [D] 8.99

 Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage


Rezension zu "Die Zahlen der Toten" von Linda Castillo


Spannender Thriller aus der Welt der Amish

"Die Zahlen der Toten" ist der spannende Auftakt zu Linda Castillos Thrillerreihe um die Poliziechefin Kate Burkholder.

Zum Inhalt: In der Kleinstadt Painters Mill im US-Bundesstaat Ohio wird eine Frauenleiche gefunden, bei der sowohl die durchgeschnittene Kehle als auch eine eingeritzte römische Ziffer an einen Serienmörder erinnern, der bereits vor 16 Jahren dort sein Unwesen trieb. Da er nie gefasst wurde, wird schnell über die Rückkehr des "Schlächters" spekuliert. Doch ausgerechnet die 30jährige Poliziechefin Kate Burkholder will dieser Spur nicht folgen, denn sie und ihre Familie, die zu den in der Region lebenden Amischen gehört, hüten seit 16 Jahren ein Geheimnis. Doch es bleibt nicht bei einer Toten und durch ihr Zögern muss Kate sich neben den Ermittlungen auch noch mit Vorwürfen zu ihrer eigenen Kompetenz herumschlagen...

Für mich war dieser Thriller spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Dazu tragen sowohl die gelungenen Protagonisten als auch die Atmosphäre des Romans bei. Besonders die Ich-Erzählerin Kate ist ein interessanter Charakter, selbstbewusst, aber auch voller Zweifel. Durch ihre Entscheidung sich nicht der amischen Gemeinde anzuschließen, ist sie von ihrer Familie isoliert, doch gleichzeitig teilt sie mit ihnen auch das dunkle Geheimnis aus ihrer Teenagerzeit. Dadurch wird die Protagonistin zu einem sehr vielschichtigen Charakter, der sowohl sympathisch ist als auch reichlich Ecken und Kanten hat und nicht immer den moralisch einwandfreisten Weg beschreitet.

Der Thriller hält die Spannung konsequent bei und bleibt dabei auch glaubwürdig und logisch. Außerdem findet er ein hervorragendes Gleichgewicht zwischen Schockmomenten und emotionaleren Passagen. Der Schreibstil ist auch durch die Ich-Perspektive von Kate sehr eindringlich und mitreißend und kann die Atmosphäre des im tiefsten Winter liegenden Painters Mill mit seinen politischen Querelen und dem Kompetenzgerangel sehr gut vermitteln.

Auch der später hinzugezogene BCI-Agent John Tomasetti, der sein Leben nach der Ermordung von Partner und Familie nur noch mit Alkohol und Tabletten erträgt, ist ein gelungener Charakter, der viel zu Spannung des Romans beiträgt.

Mein Fazit lautet also: "Die Zahlen der Toten" ist ein sehr spannender Thriller mit gut durchdachter Handlung und gelungenden Charakteren. Für jeden Thriller-Fan eine klare Leseempfehlung.


Die Kate-Burkholder-Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Die Zahlen der Toten" (deutsche Erstausgabe 2010, englischer Originaltitel: "Sworn to silence")
  2. "Blutige Stille" (2011, englischer Originaltitel: "Pray for silence")
  3. "Wenn die Nacht verstummt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Breaking silence")
  4. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Gone Missing")

 Allgemeine Informationen

Ausgabe: Broschiert, 2011
 Seiten: 430
Verlag : Fischer
ISBN: 978-3596184408
Preis: € [D] 8.95

 Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage


Sonntag, 17. Juni 2012

Neuer Lesestoff und ein Überraschungsgeschenk

Es wird unbedingt mal wieder Zeit für einen Post über die neuen Bücher, die bei mir so eingetrudelt sind, in den letzten Tagen. Weil das schon wieder ein paar mehr geworden sind, werde ich auf die Inhaltsangaben verlinken, anstatt sie selbst einzufügen...

Zuerst einmal habe ich zwei neue Bücher aus der Bibliothek, "Elfenmagie" von Sabrina Qunja und "Dark Canopy" von Jennifer Benkau  - Vormerkungen, die ich abholen konnte. Meine Bibliotheksausleihe ist dadurch, dass meine Vormerkungen plötzlich alle recht flott hintereinander kamen, gerade wieder ordentlich gewachsen und ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich beim "Ablesen" nicht den Überlick verliere ;-). Deswegen stehen die beiden erstmal etwas hinten an... 


Das dritte Buch auf diesem Bild ist ein Wanderbuch: "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce. Ich könnte mir vorstellen, dass die meisten von euch schon über dieses Buch und das Wanderprojekt, das zu fleißigen Notizen im Buch auffordert, gestolpert sind und auch ich mache in so einer Wandergruppe mit. Ich freu mich schon richtig drauf, einige Notizen sind schon drin und meine kommen jetzt in den nächsten Tagen dazu...

Dann sind zwei Bücher für Leserunden bei Lovelybooks.de angekommen. Das eine, "Sommerhaus jetzt!" von Oliver Geyer, klingt sehr lustig und ich fange es heute noch an. Das andere, "Sieben Tage ohne" von Monika Peetz, ist das Buch für die diesmonatige Lesechallenge, das ich in einer Nachverlosung doch noch bekommen habe. Zur Abwechslung für mich mal wieder ein Frauenroman - lese ich ja eher selten. Bin gespannt, ob es mir gefällt, oder sich in die Riege der zickige-hohle-Weiber-Bücher einreiht, die mich zum Dauer-Augenrollen bringen...


Das dritte Buch ist eine signierte Ausgabe von "Küss den Wolf" von Gabriella Engelmann, das ich beim Bloggeburtstag von Angelas Bücherregal gewonnen habe. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich weiß zwar noch nicht, wann ich es lese, aber vielleicht backe ich dann auch mal die "Rotkäppchentorte" nach, deren Rezept hinten im Buch ist... Eigentlich hätte ich ja nächste Woche schon Gelegenheit, wenn mein Freund Geburtstag hat, aber ich habe im schon versprochen mal die Fußballbackform auszuprobieren - ich glaube nicht, dass ich ihn jetzt nachträglich noch von Rotkäppchen überzeugen kann *g*.

Dann ist auch noch das Buchpaket von der Monatschallenge bei Lovelybooks im letzten Monat angekommen. Ein reines Krimi- und Thrillerpaket vom Fischerverlag. Also eigentlich, denn durch eine Verwechslung hat sich das "Tagebuch" von Anne Frank ins Paket geschlichen. Für mich ganz praktisch, denn das Buch, was eigentlich drin sein sollte, habe ich schon ;-). 


Die anderen vier sind:
Da ich den ersten Teil der Reihe von Linda Castillo ziemlich gut fand, habe ich "Wenn die Nacht verstummt" auch direkt gelesen. "Sterbenskalt" kommt dagegen nicht auf meinen SuB, sondern ist jetzt erstmal bei meiner Mutter gelandet. 

Dann kam gestern noch ein kleines Überraschungsgeschenk an und zwar von bookjunkies-rezi, die im Rahmen der Blogtour für "Sternensturm" ein kleines Extra für die besten Bilder verschickt haben. Neben einer Leseprobe und zwei Papplesezeichen war in dem Umschlag dieses wunderschöne Lesezeichen.

Schönen Sonntag noch! Ich lese jetzt noch ein bisschen und dann geh ich Fußball gucken...