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Montag, 19. August 2013

Rezension zu "Stolen Mortality" von Jennifer Benkau



Vampirroman mit neuen Ideen

„Stolen Mortality“ von Jennifer Benkau ist ein Vampirroman, der in einer schottischen Kleinstadt angesiedelt ist. Nachdem ich von den Dystopien der Autorin, „Dark Canopy“ und der Fortsetzung „Dark Destiny“, begeistert war, war ich sehr gespannt auf ihre neuste Veröffentlichung – und die Urban-Fantasy konnte meine hohen Erwartungen erfüllen.

Inhalt: Jamian ist ein Kienshi und wie schon sein Vater vor ihm der Wächter über den kleinen schottischen Ort Glen Mertha, wo er dafür sorgt, dass die ansässigen Vampire sich an die Gesetze halten. Gerade wurde Jamian jedoch selbst vom Senat verurteilt. Für einen Fehler, den sein jüngerer Bruder Junias begangen hat, soll ihm durch ein Gift die Sterblichkeit genommen werden. Als Jamian noch versucht, sich mit seiner Strafe abzufinden, taucht plötzlich eine fremde Vampirin in Glen Mertha auf. Laine hält sich an keine Gesetze und selbst die anderen Vampire warnen ihn, doch Jamian ist von ihr fasziniert…. 

Vampirromane mögen mittlerweile viele Leser abschrecken: Oh, bitte, nicht noch einer! Die Thematik ist in der Urban-Fantasy der letzten Jahre – nicht zuletzt auch dank Stephenie Meyers „Twilight“-Saga – ordentlich durchgekaut worden und nach etlichen Versuchen ein wenig ausgelutscht. Kann da eigentlich noch was Neues kommen? Auch ich habe mich das bei „Stolen Mortality“ gefragt. Durch „Dark Canopy“ bin ich zum absoluten Fan der Autorin geworden – und dann kommt als nächstes ein Vampirroman? Ich war skeptisch. Aber Jennifer Benkau konnte mich mit ihrer Interpretation der Blutsauger überzeugen. Auch bei Vampiren ist noch Platz für neue Ideen.

In „Stolen Mortality“ sind die Vampire nämlich nicht allein – und nein, es sind auch nicht die fast schon standardmäßig ihren Weg begleitenden Werwölfe, die ihnen in einem beschaulich gewählten Setting einer schottischen Kleinstadt begegnen. Mit den Kienshi hat die Autorin eine zweite Gattung erdacht, menschlich und doch übernatürlich, die sich gut organisiert, geführt von einem Senat, der Aufgabe angenommen haben, die Vampire zu überwachen. Kienshi und Vampire sind dabei nicht zwangsläufig verfeindet. So lange nichts Schlimmeres passiert, belauert man sich, aber lässt sich zufrieden.

Auch ein zweiter Aspekt dieses Romans ist neu: Unsterblichkeit als ein erstrebenswertes Geschenk ist als Idee bekannt, „Stolen Mortality“ jedoch konzentriert sich auf die negativen Gesichtspunkte und so wird die Unsterblichkeit zur Strafe. Für immer 19 sein – mit dieser Aussicht muss Jamian leben. Zu sehen, wie die Menschen um ihn herum altern, irgendwann im Verborgenen leben zu müssen, da die dauerhafte Jugend sonst nicht mehr zu verbergen ist, das ist Jamians Zukunft. Als Leser fand ich es bedrückend, aber zugleich auch erfrischend, dass nach der Verherrlichung der Unsterblichkeit auch mal die andere Seite in den Mittelpunkt gerückt wird. Eine Seite, über die bestimmt jeder Leser von Vampirromanen schon einmal nachgedacht hat, die aber in der Regel nicht näher thematisiert wird oder im Vergleich zu der glorifizierten Aussicht ewig zu leben zu kurz kommt.

Des Weiteren punkteten bei mir die Charaktere. Jamian und Junias sind ein Brüder-Duo, das unterschiedlicher kaum sein könnte, sich aber dennoch gut ergänzt. Hinzu kommt die geheimnisvolle Vampirfrau Laine, die schwer zu durchblicken ist. Die Protagonisten sind nicht unbedingt die Sympathieträger, die beim Leser ein Gefühl von Liebe auf den ersten Blick auslösen werden. Sie sind schwierig. Schwierig im Sinne von wütend, von unberechenbar, von stur und eigensinnig. Aber sie sind auch abwechslungsreich und vor allem absolut authentisch. Die sich entwickelnden Liebesbeziehungen sind auf der einen Seite leidenschaftlich und wild, auf der anderen zart und romantisch.

Der Schreibstil von Jennifer Benkau ist nach wie vor hervorragend. Spannungsgeladen, einfühlsam und flüssig geschrieben reißt der Roman den Leser mit. Dazu kommen ein charmanter Handlungsort in Schottland und leichte Einflüsse einheimischer Sprachen oder – im Falle der älteren Vampire – zeitgemäßer Eigenarten, die eine gewisse Natürlichkeit übermitteln.

Fazit: „Stolen Mortality“ ist ein Vampirroman, der dem Urban-Fantasy-Genre durch die Kienshi, die Wächter der Vampire, neue Ideen verschafft. Es ist spannend, intensiv und nicht aus der Hand zu legen. 5 Sterne 



Allgemeine Informationen

Ausgabe: Taschenbuch (Juni 2013)
Seiten: 359
Verlag: Sieben Verlag
ISBN: 978-3-864431-11-1
 Preis: € [D] 14.90
  
Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch


Samstag, 4. Mai 2013

Rezension zu "House of Night 7 - Verbrannt" von P.C. und Kristin Cast



 Ohne Zoey ist alles so viel besser...

"Verbrannt" ist der siebte "House of Night"-Band des Mutter-Tochter-Gespanns P.C. und Kristin Cast. Wie schon die letzten drei Bände habe ich auch dieses als Hörbuch, gelesen von Marie Bierstedt, gehört und war nach den meiner Meinung nach absoluten Tiefpunkten der Reihe in Form von "Gejagt" (Band 5) und "Versucht" (Band 6) doch ganz positiv überrascht.

Zunächst aber ein paar Worte zum Inhalt: Nach Heath' Tod ist Zoeys Seele zerschmettert und in der Anderwelt gefangen. Während Neferet Kalona in die Anderwelt hinterher schickt, wo dieser sicherstellen soll, dass Zoey nicht zurückkehrt, versuchen ihre Freunde, allen voran ihr Krieger Stark, alles, um Zoeys Seele zurückzuholen...

Der Inhalt ist mal wieder recht knapp anzureißen, denn, sind wir ehrlich, in den "House of Night"-Büchern passiert grundsätzlich nie besonders viel. Auch dieses Mal ist die Frage, ob die präsentierte Handlung wirklich wieder einmal 600 Seiten oder, wie bei mir im Falle des Hörbuchs, sechseinhalb Stunden brauchte, um angemessen erzählt zu werden, absolut gerechtfertigt und ich kann sie nur beantworten mit: Ganz sicher nicht!
Die Autorinnen verhaspeln sich wie gewohnt ein wenig, wiederholen viel und gerne und, was mich wirklich stört, kramen aus jeder Ecke plötzlich noch mehr Mythen, Prophezeiungen und irgendwelches anderes Göttinnen-Zeug hervor. Was als Schule in den USA angefangen hat, ist mittlerweile in Venedig angekommen und ständig tauchen neue Weisheiten auf, die wieder alles über den Haufen werfen, mit der Zeit aber auch immer schlimmer zusammenfantasiert wirken. Wirklich Spaß machten mir diese teilweise einfach hanebüchenen Ideen irgendwann nicht mehr.

Damit verbunden ist auch das größte Problem, dass ich bei dieser Reihe immer wieder und auch im siebten Teil sehe: Sie führt zu nichts. Es gibt nichts als kleine Etappenziele, eine übergeordnete Handlung ist zwar mit Neferet und Kalona eigentlich da, wird aber nur sporadisch angegangen und ohnehin ändern die Autorinnen die Regeln ihrer Fantasy-Welt anscheinend nach Belieben. Jede zu minimalem logischen Denken fähige Leserin/Hörerin könnte sich mit der Zeit außerdem fragen, warum das alles so kompliziert abläuft. Wenn die gute Göttin Nyx doch ihre Vampyre mit allen nur erdenklichen Fähigkeiten ausstattet, sich Zoey zeigen kann und mit ihre redet – ja, warum braucht es dann eine Dichterin wie Kramisha, die durch die Gabe der Göttin die Prophezeiungen in wirren Worten niederschreibt? Warum müssen aus irgendwelchen Ecken immer neue, sinnlose Legenden hervorgeholt werden, wenn Nyx doch auch einfach mal die Zähne auseinander kriegen könnte?

Gelesen wird Kramisha – um jetzt zum sprachlichen Teil des Hörbuches zu kommen – von Marie Bierstedt übrigens mit einem unerträglich schwerfälligen Akzent, der mir ebenso wenig zugesagt hat wie ihre Versuche im Bereich des Schottischen. Weniger wäre bei der Aussprache hier häufig mehr – auch bei Zoeys durchgehend weinerlich klingender Stimmlage. Andersherum wäre beim allgemeinen sprachlichen Anspruch wie immer ein gewisses ‟mehr“ die deutlich bessere Wahl. Aber das ist nach mittlerweile bereits sechs Bänden sprachlicher Unterirdischkeit für niemanden mehr eine Überraschung und ich für meinen Teil rechne auch nicht mehr damit, dass die "House of Night"-Bücher jemals über den Wortschatz und den Satzbau eines Grundschülers hinauskommen werden – ganz zu schweigen von den vielen Füllworten und dümmlichen Ausrufen, wie "Oh, Himmel", "Oh, Göttin"... "Oh bitte, sei still!". Letzteres war natürlich weniger Teil des Hörbuchs, als viel mehr meine eigene Gedankenstimme währenddessen.

Bis jetzt waren das alles Kritikpunkte, die kaum erklären können, warum ich diesen Band wieder besser fand, als die Vorgänger. Zu großen Teilen lag das ganz einfach an der Abwesenheit einer Person: Zoey, die ständig jammernde Ich-Erzählerin mit haufenweise selbstgemachten Männerproblemen, ist in der Anderwelt und damit abgesehen von einigen kleineren Gastauftritten fürs erste raus aus der Geschichte. Ein Segen. Dadurch kommen die stärkeren Nebencharaktere auch viel deutlicher zur Geltung. Insbesondere Stark, aber auch Aphrodite oder Stevie Rae sind einfach viel ausgeglichenere Protagonisten, die meine Nerven nicht im Mindesten so strapazieren wie Zoey es für gewöhnlich tut. Gut, bedauerlicherweise, setzen Zoeys Freunde alles daran, ihre Abwesenheit zu beenden, indem sie ihre zersplitterte Seele (übrigens ziemlicher spiritueller Unfug, der mir als Teil der Idee dieses Bandes gar nicht gefallen hat) in die reale Welt zurückholen. Für mich, nachdem ich festgestellt habe, wie angenehm ein "House of Night"-Buch mit wenig Zoey-Gequängel sein kann, nicht unbedingt die beste Entwicklung, aber doch ganz spannend erzählt und – was soll man machen? - "House of Night" muss ja noch weitergehen, immerhin fehlen noch fünf Bände....

Fazit: Es ging bergauf. Nicht sprachlich, da ist "Verbrannt" schwach wie man es von "House of Night" gewöhnt ist. Auch nicht was die Idee der Geschichte angeht, die wird immer konfuser. Aber die Charaktere waren ansprechender und die Handlung ganz spannend. Knappe 3 Sterne. 




 Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen

DAS BUCH

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 608
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3841420077
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch

DAS HÖRBUCH

5 CDs,  394 Minuten
Beabeitete Lesung
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 978-3-7857-4412-3
Sprecher: Marie Bierstedt

Hörprobe und weitere Informationenauf der Verlagshomepage

Dienstag, 1. Januar 2013

Rezension zu "Versucht" - House of Night 6 - von Kristin und P.C. Cast (Hörbuch)


Eine Zumutung, Teil 2

Bereits meine Rezension zum 5. Teil der "House of Night"-Reihe, "Gejagt", hatte ich mit "Eine Zumutung" überschrieben. Zwar hatte ich die Hoffnung, es würde nach diesem gefühlten Tiefpunkt jetzt wieder besser werden, doch das war ein Irrtum. Auch "Versucht" bleibt auf diesem erschreckend niedrigen Niveau. Und der zweite Teil der Zumutung beginnt...

Inhalt: Neferet und Kalona sind vorerst verjagt, aber nicht besiegt. Die Gruppe versteckt sich zunächst weiterhin im Benediktinerkloster. Stevie Rae hat unterdessen immer mehr Geheimnisse vor Zoe. Sie rettet Rephaim, einen Rabenspötter, vom Schlachtfeld des vergangenen Kampfes und versteckt ihn vor den anderen. Wohin werden diese Geheimnisse führen und werden Zoey und ihre Freunde einen Weg finden, Kalona endlich zu vernichten?

Dieser Band bietet wenig Neues. Die Handlung kommt nicht von der Stelle, stattdessen quälen Zoey und ihre Freunde die Leser/Zuhörer mit endlosem, an kein Ziel führendes Gerede, sie eiern ein wenig in Tulsa und der Weltgeschichte umher und kommen doch kaum weiter. Zoeys Männergeschichten nerven weiterhin, auch wenn sie ihre potentiellen Liebschaften mal wieder ein wenig reduziert, und sprachlich ist es beinahe wieder ein Rückschritt, denn vor allem Zoeys Gedankengängen zu lauschen, ist eine Qual. Der Wortschatz ist gruselig schlecht und an sich für einen Roman absolut nicht ausreichend.

Was mich bei diesem Teil am meisten gestört hat (abgesehen von dem eben genanntem Üblichen), sind die Perspektivwechsel. Das Autorinnen-Duo schmeißt sein gesamtes Konzept aus den bisherigen Bänden über den Haufen und lässt nun plötzlich auch andere Protagonisten erzählen, im Gegensatz zu Zoey allerdings nicht aus der Ich-Perspektive. Ich sehe darin keinerlei Bereicherung für das Buch - stattdessen führt es dazu, dass ich mir gleiche Vorgänge mehrfach anhören musste. Außerdem erübrigen sich dadurch jegliche Fragen, die zum Beispiel Zoey sich bezüglich Stevie Raes Treue und Geheimnissen stellt. Stevie Rae erzählt dem Leser das Ganze ohnehin aus ihrer Sicht.

Erst am Ende wird die Handlung besser. Zwar wirkt sie mittlerweile eindeutig zu konstruiert, aber wenigstens am Schluss nimmt sie noch einmal Fahrt auf und endet auf einem Höhepunkt, wie man ihn in solch mitreißender Form bei dieser Reihe kaum noch erwartet hätte. Leider ändert dies aber kaum etwas am Gesamtbild.

Fazit: Sprachlich schlecht, inhaltlich kaum mehr als sinnloses Gerede und zu wenig Fortschritt in der eigentlichen Handlung. Wieder nur ein Stern. Ich hoffe es wird wieder besser, denn jetzt, wo ich mich bereits bis zur "Halbzeit" durchgequält habe, werde ich die Reihe nicht mehr aufgeben, sondern bis zum bitteren Ende weiterverfolgen. Wer aber noch nicht angefangen hat, sollte sich das gut überlegen...eigentlich kann man an dieser Reihe nämlich nicht viel empfehlen. 



 Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)

  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen

DAS BUCH

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 608
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3-8414-2006-0
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch

DAS HÖRBUCH

5 CDs,  394 Minuten
Gekürzte Lesung
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 978-3-7857-4410-9
Sprecher: Marie Bierstedt

Hörprobe und weitere Informationenauf der Verlagshomepage

Rezension zu "Gejagt" - House of Night 5 (Hörbuch)


 Eine Zumutung

"Gejagt" ist der fünfte Band der "House of Night"-Reihe des Mutter-Tochter-Gespanns Kristin und P.C. Cast. Schon ab dem vierten Band bin ich von den Büchern auf die Hörbücher umgestiegen, da mich lediglich der Inhalt noch interessiert, ich aber keine Zeit mehr opfern möchte, um die vor sprachlichen Mängeln nur so strotzende Reihe selbst zu lesen. Band 5 ist für mich jetzt allerdings auch beim Hören eine einzige Zumutung gewesen und definitiv der schwächste Band der Reihe bis hierher.

Inhalt: Zoey versteckt sich vor Kalona in den Tunneln der roten Jungvampyre. Doch, auch wenn sie auf ein Rätsel stoßen, das möglichweise die Lösung zu Kalonas Vertreibung in sich birgt, sind Zoey und ihre Freunde nicht lange sicher. Kalonas Interesse an Zoey ist groß, denn die Vergangenheit verbindet die beiden, und seine Rabenspötter lauern ihnen schon bald auf...

Ich fand die Ich-Erzählerin leider schon immer unerträglich, aber in diesem Band toppt sie alles bisher Dagewesene. Zoey jammert die ganze Zeit herum, wie arm sie - die Auserwählte der Göttin, Mächtigste aller Jungvampyre, umgeben von treuen und ebenfalls mächtigen Freunden, Begehrteste aller Frauen - doch dran ist. Die Sprecherin der Hörbücher, Marie Bierstedt, fördert Zoeys Selbstmitleidsorgie auch noch großzügig, indem sie beinahe durchgehend in einem kaum zu ertragenden, weinerlichen Tonfall liest - schon bei dem Gedanken an dieses Gequäke bin ich von neuem genervt.

Geradezu lächerlich wirkt Zoeys Jammerei besonders wenn es um die Männer geht. Hatte Zoey im vierten Band eine wohltuend abstinente Phase von (fast) allen Männergeschichten, gibt es in diesem Band keine Dreiecks-, nein, auch keine Vierecksgeschichte, sondern eine Fünfecksnummer. Vier Typen, alle sehen aus wie personifizierte Götter und alle wollen Zoey. Diese versöhnt sich gleich zu Beginn wieder mit Erik - was mich zunächst freute, denn ein fester Freund hätte sie ja vielleicht dieses Mal von den andauernden Anschwärme- und Anschmachtereien abhalten können, aber Pustekuchen. Schon wenige Augenblicke nach der Versöhnung jault die arme, arme Zoey nur noch rum, wie schrecklich Erik sich manchmal benimmt und himmelt unentwegt abwechselnd Erik, Heath, Stark und Kalona an. Nicht, dass sie, die arme, arme Zoey, etwas dafür könnte, dass sie quasi von einem Typen zum nächsten hüpft. Nein, sie ist unschuldig! Die sind einfach alle so heiß und sexy und ... ja, man möchte sich übergeben. Ich habe mich über die gesamte Länge des Buches für Zoey fremdgeschämt. Einer muss es ja tun, wenn sie es schon nicht macht.

Leider ist auch die Handlung, selbst wenn man Zoeys immer wiederkehrendes Gequatsche bestmöglichst ausblendet, nichts als eine Zumutung. Logik ist ein Fremdwort. Kalona könnte ein interessanter Charakter sein, aber er bleibt blass und verhält sich sinnlos. Zoey dagegen kommt alles zugeflogen. Ein großes Rätsel (dessen Existenz Zoey ebenfalls einfach zufliegt) muss gelöst werden - kein Problem, denn die Erklärungen dazu sind zwar an den Haaren herbeigezogen, aber die Antworten auf alle Fragen lauten eigentlich: Zoey, Menschen aus Zoeys unmittelbarem Umfeld und Ort in Zoeys unmittelbarer Umgebung. Hat Nyx gut eingefädelt. Da Zoey aber ständig ganz entspannt mit Nyx reden kann und Nyx alle Vamypre, denen Zoey begegnet, reich mit Gaben beschenkt hat, fragt man sich langsam, wie Kalona dieser Allmächtigen jemals gefährlich werden konnte und warum sie die Sache durch ihre Super-Zoey nicht einfach direkt löst, anstatt Umwege über andere Vampyre zu gehen.

Zoey ist ihrer Göttin natürlich treu ergeben, hat wie immer, abgesehen von ihrem Männerverschleiß, eigentlich keine Makel und alle lächeln sich andauernd an. Die Nebencharaktere bleiben alle blass und sind maximal dazu da, den Leser weiter zu nerven, wenn sie alle reihum sinnlose Dinge "sagen" und dann ihr "Lächeln lächeln" und ihr "Grinsen grinsen". Sprachlich ist auch "Gejagt" eine Zumutung aus Jugendslang und Kleinkinderniveau - nur wenn Zoey ihre Elemente beschwört, kann sie sich plötzlich sehr altertümlich und geschwollen ausdrücken, was einfach nur unharmonisch und schrecklich gewollt wirkt. Wieder wird viel geredet, vieles wiederholt, doch die Handlung macht erneut keine Fortschritte, die mit dem Umfang des Buches auch nur in einer annähernd akzeptablen Korrelation stehen könnten.

Fazit: Ja, ich könnte noch Weiteres an diesem (Hör-)Buch kritisieren, aber ich spare es mir. Langsam weiß ich auch nicht mehr, warum ich mir diese Qualen noch antue. Die Geschichte hat was, sodass ich gerne wissen wollen würde, wie sie endet, aber der Weg dahin wird für mich immer anstrengender. Die Handlung kommt nicht vom Fleck, stattdessen werden unnötige Gedanken und Dialoge ständig wiederholt. Die Hörbücher sind gekürzt - dazu kann ich, obwohl ich mich sonst immer für eine ungekürzte Lesung aussprechen würde, nur sagen: Nicht genug! 1 Stern. Der Tiefpunkt ist jetzt (hoffentlich) erreicht.



 Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)

  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen
DAS BUCH

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 576
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3-8414-2005-3
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch

DAS HÖRBUCH

5 CDs,  384 Minuten
Gekürzte Lesung
Verlag: Lübbe Audio
ISBN: 978-3-7857-4410-9
Sprecher: Marie Bierstedt

Hörprobe und weitere Informationenauf der Verlagshomepage

Donnerstag, 29. November 2012

Rezension zu "Ungezähmt" - House of Night 4 - von P.C. und Kristin Cast (Hörbuch)


Eine leichte Steigerung

"Ungezähmt“ ist der vierte Band der ‟House of Night“-Reihe des Mutter-Tochter-Autoren-Duos P.C. und Kristin Cast. Nachdem ich es bei den ersten drei Bänden dank vieler Wiederholungen und einer deutlich zu einfachen Sprache eher als Zeitverschwendung denn als wirkliches Vergnügen empfunden hatte, der doch ganz reizvollen Handlung lesend zu folgen, habe ich mich beim vierten Band für die Hörbuch-Version entschieden – doch geholfen hat das auch nicht.

Inhalt: Zoeys Freunde sind wütend auf sie und durch ihren Betrug hat sie Eric verloren. Nur Aphrodite, die überraschend an die Schule zurückkehrt, sowie Stevie-Rae, die nach ihrer Wandlung zur Anführerin der unter der Erde lebenden, untoten Jungvampyre geworden ist, halten noch zu ihr, doch Zoey weiß, dass sie mehr Unterstützung braucht, wenn sie sich Neferet entgegen stellen muss. Die Hohepriesterin des House of Night offenbart unterdessen, mit welchen alten Mächten sie sich tatsächlich eingelassen hat...

Auch wenn die Haupthandlung - der einzige Grund, warum ich die Reihe nach längerer Wartezeit doch wieder aufgenommen habe - jetzt endlich ein wenig in Schwung kommt, ist dieser vierte Band zunächst wie schon die Vorgänger geprägt von Wiederholungen und in die Länge gezogenen Dialogen in zu stark überzogener Jugendsprache, die das Lesen/Hören teilweise zu einer recht langweiligen und manchmal Nerven raubenden Sache machten. In diesem Band empfand ich die sprachliche Schlichtheit zwar als weniger störend, dennoch sollte jemand, der Wert legt auf detailreiche Beschreibungen und einen lesenswerten, interessanten oder gar poetischen Schreibstil, auch in ‟Ungezähmt“ nicht mit einer Steigerung rechnen. Die schlechte Sprache gehört bei der ‟House of Night“ - Reihe anscheinend leider zum Stil.

Die Handlung ist – manchmal – gut und unterhaltsam, allerdings auch wieder unnötig in die Länge gezogen. Erst die letzten Kapitel werden wirklich spannend, davor quält die Ich-Erzählerin ihre Leser/Zuhörer wie gewohnt mit Banalitäten aus ihrem einzigartigen Leben. Sie hat den Männern abgeschworen – für mindestens einen Tag. Denn gleich am Anfang dieses vierten Bandes kreuzen bereits wieder mehrere männliche Wesen Zoeys Weg, deren bloße Erscheinung sie in Schwärmereien versetzt. Zwar erspart sie dem Leser dieses Mal weitestgehend die Peinlichkeiten, ihre Schwärmereien unter Verlust sämtlicher Gehirnzellen in die Tat umzusetzen, aber besonders reizen konnten mich die neu auftauchenden männlichen Superwesen in der Geschichte, wie etwa der neue Schüler Stark, auch nicht mehr. 
 
Was dagegen den Fortschritt in der Haupthandlung angeht, konnte ‟Ungezähmt“ mich von allen Bänden bisher am meisten überzeugen. Es passiert endlich was, Neferets Verrat kommt endlich deutlicher zum Tragen und besonders das Ende ist mitreißend und actionreich. Hoffentlich schwört Zoey den Männern weiterhin ab – es tut der Geschichte gut, wenn es neben all den Schmachtereien auch endlich um etwas Handfestes geht.

Speziell zum Hörbuch muss ich leider sagen, dass ich es eher misslungen finde. Die Sprecherin, Marie Bierstedt, spricht Zoey fast durchgehend mit einem eher weinerlichen Unterton in der Stimme, was zwar durchaus zur selbstmitleidigen Art des Charakters passt, beim Hören aber nicht leicht zu ertragen ist. Auch der Versuch einigen anderen Charakteren spezielle Akzente zu geben, konnte mich nicht überzeugen, zumal sie, wenn einmal begonnen, nicht immer hundertprozentig beibehalten wurden.

Fazit: Es wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Wenn das Buch sprachlich schon wenig bietet, passt in diesem viertem Band wenigstens der Inhalt. Es ist besonders am Ende sehr spannend. Das Hörbuch hat mich nicht mehr enttäuscht, als die ersten drei Bände es sprachlich beim Lesen getan haben, aber besonders gelungen ist es leider auch nicht. 3 Sterne.


 Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen

DAS BUCH

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 544
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3-8414-2004-6
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch

DAS HÖRBUCH

5 CDs,  368 Minuten
Gekürzte Lesung
Verlag: Lübbe Audio
ISBN:  978-3-7857-4346-1
Sprecher: Marie Bierstedt

Hörprobe und weitere Informationenauf der Verlagshomepage

Montag, 12. November 2012

Rezension zu "House of Night 3: Erwählt" von P.C. und Kristin Cast


Erneuter Abstieg

"Erwählt", der dritte Teil der "House of Night"-Reihe von P.C. und Kristin Cast, war für mein Empfinden im Vergleich zum Vorgänger wieder ein Rückschritt und langsam überlege ich, die Reihe aufzugeben. Wenn das Niveau - sowohl sprachlich als auch inhaltlich - in diesem Tempo weitersinkt, wird es jedenfalls bald einen Niedrigrekord erreicht haben, an dem ich nicht mehr teilnehmen möchte...
 
Aber erstmal zum Inhalt: "Erwählt" setzt wieder etwa einen Monat nach dem Vorgängerband an und Zoey feiert ihren 17sten Geburtstag an Heiligabend. Während sie mit Hilfe von Aphrodite versucht ihrer Freundin Stevie Rae zu helfen, wachsen ihr ihre Männergeschichten langsam über den Kopf...

Eine kurze (oder doch eher lange) Liste der Dinge, die ich schlecht fand:

1. ZOEY, DAS NEUE SCHULFLITTCHEN: Zoey hat gleichzeitig was mit Loren, Erik und Heath und ist zu sehr kleines Mädchen/leicht zu manipulierendes Naivchen/ inkonsequente dumme Gans, um in dieses Beziehungschaos auch nur den Hauch einer Ordnung zu bringen. So wird sie zum hormongesteuerten Flittchen, denkt auf primitivste Weise nur noch und immer wieder an ihre Typen und wie schlecht sie sich dabei fühlt - mein Mitleid hielt sich in Grenzen. Ebenso hielt es sich in Grenzen als dieses ganze Typen-Kuddelmuddel sich gegen Ende ohne Zoeys Absicht, aber dafür zu ihrem Leidwesen auflöst...aber da möchte ich nicht zu viel verraten.

2. WIEDERHOLUNGEN: Auch in diesem Teil wiederholt sich alles mehrmals. Die Rückblenden sind wieder einmal mehr als ausladend und ich frage mich wie das werden soll, wenn die Autorinnen vom 5. oder 6. Band zurückblicken...füllen sie damit dann schon das ganze Buch oder muss es einfach nur 200 Seiten anbauen? Auch die Dialoge der Freunde wiederholen sich immer wieder. Die Situationen sind dabei übrigens egal. Auch unter Zeitdruck oder bei Gefahr ist es kein Problem Zoey und die Zwillinge noch einmal die "süße Typen"-Unterhaltungen, die Zwillinge und Aphrodite nochmal die "du alte Hexe"-Dialoge oder Zoey wahlweise mit sich selbst oder mit Stevie Rae die "untot tot oder doch tot untot"-Monologe/Pläuschchen halten zu lassen.

3. JACK: Zwar nur ein Nebencharakter und trotzdem nervt keiner so sehr wie er. Irgendwie wird er zum einen als Kleinkind dargestellt (man möchte ihm einen Schnuller reichen) und taucht andererseits immer dann quasi als Damiens neue Klette auf, wenn Zoey ihre engsten Freunde in etwas einweihen will.

4. DIE SPRACHE: Die sprachlichen Leistungen der Autorinnen nehmen wirklich endgültig unterirdische Züge an. Jugendsprache hin oder her, ich ertrage es nicht mehr. Der Intellekt aller Protagonisten zusammen scheint auf einen, auf einen einzigen, Bierdeckel zu passen, inklusive der Quintessenz aller geführten Dialoge. Dank ständiger Wiederholungen in plattester Sprache entwickeln sich die Charaktere nämlich weder weiter, noch verfügt die Geschichte über besonders viel Handlung.

5. DIE HANDLUNG: Ja, wo ist die eigentlich. Um Stevie Rae gibt es den Hauch einer Handlung, die in diesem Band vorangebracht wird, der Rest dümpelt aber eher dahin und wird mit Wiederholungen über Zoeys Männergeschichten oder sonst was gefüllt. Spannend ist "Erwählt" nur ganz am Ende für wenige Seiten.

6. GROSS- UND KLEINSCHREIBUNG: Dafür mache ich neben "Sprache" sogar noch einen Extrapunkt auf. Was soll es mir vermitteln, wenn jedes Mal, wenn die Titel der Bücher, zum Beispiel "Gezeichnet", als stinknormaler Teil eines Verbs im Text vorkommen, diese großgeschrieben werden? Soll das irgendeinen Eindruck hinterlassen? Es sind Verben und Verben schreibt man klein. Diese Hervorhebungen dieser völlig irrelevanten Worte hat mich dermaßen gestört...

Fazit: Rückschritt mit Tendenzen zum endgültigen Niveauverlust. Noch ist dieser Teil mit Einschränkungen lesbar, aber das Lesen kostete mich Nerven. Auch wenn ich durch die ersten beiden Kapitel des vierten Teils, die im dritten als Vorschau enthalten sind, gerne wissen würde, wie es weiter geht, bin ich mir noch nicht sicher, dass ich es auch lesen werde.

Die Grundidee hinter der Geschichte bleibt weiterhin interessant, die Umsetzung wird aber nicht besser (eher schlechter). Hier muss jeder Leser entscheiden, wann das Gleichgewicht zwischen gutem Plot im Hintergrund und strunzdummen Dialogen, Wiederholungen und platten Charakteren kippt. Für mich neigt sich die Wippe jedenfalls deutlich in Richtung "meine Zeit ist mir zu schade"... 


Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 448
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3841420039
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch


Rezension zu "House of Night 2: Betrogen" von P.C. und Kristin Cast


Besser als "Gezeichnet", aber nur ein bisschen

"Betrogen", der zweite Teil der "House of Night"-Reihe von P.C. und Kristin Cast hat mir ein kleines bisschen besser gefallen, als der erste Teil. Allerdings wirklich nur ein kleines bisschen...

Zum Inhalt: Seit "Gezeichnet" ist nicht mal ein Monat vergangen. Das nächste Vollmondritual steht in kürze an und Zoey bereitet sich darauf vor zum ersten Mal der Ritual der "Töchter der Dunkelheit" zu leiten. Sie ist jetzt mit Erik zusammen, aber auch der Aushilflehrer und ausgesprochen junge Meisterpoet der Vampyre Loren Blake weckt ihr Interesse und da ist ja immer noch ihr menschlicher Ex-Freund Heath. Außerdem geraten die Vampyre durch rätselhafte Mordfälle, die Zoey auch persönich betreffen, ins Visier der Polizei.

Was mir bei diesem Band positiv aufgefallen ist, ist die Sprache. Nicht, dass ich sie wirklich gut fand - sie ist mir nur einfach deutlich weniger auf den Geist gegangen als im ersten Teil. Möglicherweise ist es auch Einbildung oder Gewöhnung, doch mir schienen die sinnlosen eingeklammerten gedanklichen Eskapaden von Zoey weniger geworden zu sein.

Die Dialoge zwischen den Freunden bleiben allerdings auf niedrigstem Niveau. Immer die gleichen Themen, immer die gleichen Abläufe und auch in prekären Sitationen ist immer noch Zeit für eine kleine Unterhaltung Marke "Hirnlos" zum Thema Aphrodite, süße Jungs...blablabla. Dabei gewinnen die Charaktere leider auch überhaupt nicht an Tiefe, sondern wiederholen ihre altbekannten Standpunkte einfach immer wieder.

Außerdem dauert es wahnsinnig lange, bis die Handlung mal ein wenig interessant wird. Vorher recherchiert Zoey ihre neuen Ideen für ihre "Sekte in der Sekte" (nichts anderes sind meiner Meinung nach nämlich die "Töchter der Dunkelheit"), es werden wieder die Rituale durchgekaut, die mir mittlerweile wirklich schon zum Hals raushängen. Ich kannte den Ablauf schon nach den ersten gefühlten hundert Malen, mittlerweile überfliege ich den "Luft ich rufe dich..."- und "wer wen anlächelt"-Mist nur noch und suche nach der Abwechslung (die viel zu selten überhaupt auftaucht).
Auch sind die Rückblenden auf den ersten Teil für meinen Geschmack deutlich zu ausladend. Ja, bei einer Reihe gehören kurze "In-Erinnerung-rufen"-Passagen dazu, aber die Betonung sollte dabei auf "kurze" liegen - und das ist bei Zoey einfach nicht der Fall. Wieder muss ich zum Beispiel ausführlich lesen, warum die Zwillinge "Zwillinge" heißen, wie sie in Wirklichkeit aussehen, wie Damien und Stevie Rae so sind, warum Aphrodite die Böse ist...und das alles ist alles andere als "kurz" zusammengfasst.

Außerdem nimmt das "House of Night" zwischenzeitlich so ausgeprägte Züge einer Partnerbörse an, dass es schon nicht mehr feierlich ist. Anstatt die tatsächliche Handlung voranzutreiben oder Zoeys Beziehung zu Erik langsam mal ein bisschen Tiefe zu geben, geht es nur noch um die Frage "wer mit wem?". Antwort: Gefühlt jeder mit jedem und Zoey sowieso mit allen.

Erst nach weit mehr als der Hälfte des Buches wird die Handlung endlich spannend und dann auch ziemlich gut (wenn auch nicht überraschend; es ist alles etwas vorhersehbar). Dennoch bringt mich gerade dieser letzte Teil des Buches dazu, es doch noch als mittelmäßig einzustufen, denn der Anfang, die ganzen Beziehungsmauscheleien, Oberflächlichkeiten und Ritual-Planereien, waren für mich eher unterirdisch.


Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 512
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3841420022
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch

Rezension zu "House of Night 1:Gezeichnet" von P.C. und Kristin Cast


Aus der Idee hätte man was machen können....

"House of Night - Gezeichnet" ist der erste Teil der (endlosen?) Reihe von dem Mutter-Tochter-Autorinnengespann P.C. und Kristin Cast und zeichnet sich besonders durch die ziemlich gute Grundidee aus. Wenn es nur auch entsprechend gut umgesetzt worden wäre, wäre ich sicher begeistert gewesen...

Aber erstmal zum Inhalt: Zoey, 16 Jahre alt und High School Schülerin in Broken Arrow, einem Vorort von Tulsa, in Oklahoma, wird von einem Späher der Vampyre (kein Schreibfehler, der Roman verwendet die altertümliche Schreibweise mit "y" anstelle der heute gebräuchlichen "i"-Variante) gezeichnet, was bedeutet, dass auf ihrer Stirn ein halbmondförmiges Mal erscheint, welches von ihrer beginnenden Verwandlung zu einem Vampyr kündet. Sie muss sich ins "House of Night", der Vampyrschule in Tulsa, begeben, stürzt aber zuvor auf der Suche nach ihrer Großmutter im Wald, wobei ihr die Göttin der Vampyre, Nyx, erscheint und sie zu ihrer Auserwählten erklärt. Als sie dann in der Vampyrschule wieder zu sich kommt, unterscheidet sie sich bereits von den anderen Jungvampyren, denn während deren Male nur schemenhaft sind, trägt Zoey bereits das ausgefüllte Mal eines erwachsenen Vampyrs und scheint auch über ungewöhnliche Fähigkeiten (bei den Vamypren "Affinität") genannt, zu verfügen. Die Hohepriesterin Neferet macht sie zu ihrem persönlichen Schützling und Zoey findet schnell neue Freunde, doch das Leben als angehender Vampyr bietet viele Überraschungen...

Im Vergleich zu anderen Vampirbüchern zeichnet sich dieses hier durch eine einzigartige Grundidee aus: Vampyre leben nicht im Verborgenen, sondern sind eine normale, wenn auch mit Misstrauen beobachtete, Erscheinung. Sie leben deutlich länger als normale Menschen, sterben nicht bei Sonnenlicht, mögen es aber auch nicht besonders, und die erwachsenen Vampyre verfügen über einen - wenn auch kontrollierten - Durst auf Blut. Doch nicht jeder Jungvampyr überlebt die Verwandlung. Der Tod ist ein alltäglicher Begleiter in der neuen Schule und wie auch Zoey bald feststellen muss, kann es ohne Vorwarnung jeden treffen.

Leider ist die Umsetzung der guten Grundidee aber für mich irgendwie misslungen - und zwar gleich in mehreren Punkten.

Da wäre zuerst einmal die Sprache, die auch das Einzige ist, was den ersten Satz der Amazon-Kurzbeschreibung rechtfertig: "HOUSE OF NIGHT: die einzig legitime Nachfolge-Serie der Bis(s) Romane". Ja, sprachlich rangieren die Romane auf einem Niveau (Ähnlichkeiten in der Handlung gibt es nicht!). Aber ist das ein Kompliment? Wohl eher nicht.
Denn obwohl ich es auf der einen Seite nicht schlimm finde, bei einer 16jährigen Ich-Erzählerin auch Umgangssprache vorzufinden, ging mir das Ausmaß der sprachlichen Primitivität gepaart mit ständigen sinnlosen und elendig langen, in Klammern gesetzten Abschweifungen leider sehr schnell auf den Zeiger. Ein bisschen sprachlichen Anspruch kann man doch auch bei einer 16jährigen Protagonistin einfließen lassen!

Auch Zoey selbst ist als Charakter nicht besonders ansprechend. Die Gedanken wiederholen sich immer wieder, ebenso wie immer gleich ablaufende Rituale oder Unterhaltungen mit Zoey Freunden. Alles wird gefühlte tausendmal wieder aufgewärmt (so kann man Seiten auch voll bekommen). Auch die anderen Protagonisten langweilen größtenteils ein wenig. Zoeys Mitbewohnerin Stevie Rae ist ein ziemlich einfälltiges Cow-Girl, Erik, der Schulschönling, ist natürlich direkt verschossen in Zoey und auch die "Böse", die makellose Barbie-Schönheit Aphrodite, konnte mich nicht überzeugen. Zu vorhersehbar.

Interessanter sind wieder Zoeys Eltern, beziehungsweise ihre Mutter und ihr Stiefvater, die ihre Wandlung nicht akzeptieren wollen und außerdem den "Gottesfürchtigen" (wohl die strenge Sekte der Christen in dieser halbfiktiven Welt) angehören, die keinen anderen Glauben zulassen. Leider "kauft" Zoey mit ihrem Einzug ins House of Night die Zugehörigkeit zu einer neuen Sekte gleich mit, was mir nicht ganz zusagte, ebensowenig wie die radikal matriarchalisch Ausrichtung dieses Sekten/Schulsystems. Die Göttin Nyx ist die weibliche Entsprechung der patriarchalisch ausgeprägten Gesellschaft unter den "Gottefürchtigen". Ich spreche hier bewusst nicht positiv von einer emanzipierten Gesellschaft bei den Vampyren. Nein, in ihrem Kult ist das Ungleichgewicht zwischen Männlein und Weiblein einfach nur eiskalt auf den Kopf gestellt. Die Männer werden mehrfach als schmückendes Beiwerk dargestellt und dieses Schwarz-Weiß-Prinzip nervte mich, ebenso wie Zoeys Fixierung auf das Thema "Blowjob", das gleich zu Anfang ohne ersichtlichen Grund ordentlich ausgewalzt wurde.

Solche Sequenzen, in denen unnütz erscheinende Gedankengänge eingeschoben werden oder Markennamen platziert und bewertet werden, gibt es übrigens des Öfteren und hinterlassen bei mir den Eindruck, als wollten die Autorinnen möglichst viele Details ihrer privaten Weltanschauung in diesem Roman mit verwursten.

Also Fazit: Sehr guter Plot, der entgegen der Werbung rein gar nichts mit der Bis(s)-Reihe zu tun hat und leider nur mäßig gut umgesetzt wurde. Die Sprache unterweltigte mit einer Einfachheit, die mich verwundert zurückließ: Muss man nicht mehr schreiben können, um einen Roman zu veröffentlichen? Die Charaktere sind ziemlich eindimensional und auch die Handlung ist geprägt von Wiederholungen und Vorhersehbarkeiten. Lesbar, aber nicht sonderlich herausragend. 

  
Die "House of Night" - Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Gezeichnet" (Dez. 2009, englischer Originaltitel: "Marked")
  2. "Betrogen" (März 2010, englischer Originaltitel: "Betrayed")
  3. "Erwählt" (Sep. 2010, englischer Originaltitel: "Chosen")
  4. "Ungezähmt" (Nov. 2010, englischer Originaltitel: "Untamed")
  5. "Gejagt" (Feb. 2011, englischer Originaltitel: "Hunted") 
  6. "Versucht" (Mai 2011, englischer Originaltitel: "Tempted")
  7. "Verbrannt" (Aug. 2011, englischer Originaltitel: "Burned")
  8. "Geweckt" (Nov. 2011, englischer Originaltitel: "Awakened") 
  9. "Bestimmt" (Mai 2012, englischer Originaltitel: "Destined")  
  10. "Verloren" (Nov. 2012, englischer Originaltitel: "Hidden")  
  11. noch nicht bekannt (englischer Originaltitel: "Revealed", vermutlich 2013)
  12. noch nicht bekannt (englisches Original vermutlich 2014)

Allgemeine Informationen

Ausgabe: Gebunden
Seiten: 464
Verlag :Fischer Fjb
ISBN: 978-3596860036
Preis: € [D] 16.95

Leseprobe und weitere Informationen auf der Verlagshomepage zum Buch

Donnerstag, 6. September 2012

Rezension zu "Endless" von Meg Cabot


 Schwächelnde Fortsetzung

"Endless" von Meg Cabot ist die Fortsetzung des Vampirromans "Eternity". Leider konnte das wunderschön gestaltete Cover nicht darüber hinweg täuschen, dass dieser Teil inhaltlich mit dem ersten nicht mithalten kann...

Inhalt: Meena arbeitet nun seit ein paar Monaten für die Geheime Garde. Mit ihrer übernatürlichen Gabe, den Tod von Menschen vorauszusehen, unterstützt sie Alaric Wulf und seine Kollegen beim Kampf gegen die Vampire in New York City. Als sie sich aber aufgrund einer ungewöhnlichen Vorahnung mit ihrem Ex-Freund David trifft, schwebt sie plötzlich wieder in Gefahr, denn jemand hat David in einen Vampir verwandelt und das nur, um an sie heranzukommen. Gerettet wird sie ausgerechnet von ihrem anderen Ex-Freund, dem Vampirfürst Lucien, der sich immer noch in New York versteckt, um ihr nahe zu sein, denn er ist nach wie vor verliebt in sie. Allerdings hat er auch beschlossen, seine dunkle Seite endlich zuzulassen...

Wenn man "Endless" das erste Mal in der Hand hält, fällt eine Sache sofort auf: Im Vergleich zum Vorgänger hat dieser Band deutlich abgespeckt. Anstatt über 500 Seiten hat dieses nur noch knapp 380, die zudem bei gleichem Format auch noch mit einer deutlich größeren Schrift bedruckt sind. Und diese zuerst einmal rein äußerliche Reduzierung spiegelt sich auch im Handlungsverlauf wieder. Es wird schnell erzählt, doch auch wenn der schnelle Ablauf es manchmal spannend macht, bleiben schlüssige Erläuterungen der übernatürlichen Ereignisse, insbesondere rund um Lucien, den für mich interessantesten Charakter, ebenso auf der Strecke wie die Gefühlswelt von Figuren und Leserin gleichermaßen. Mir fiel es sehr schwer, die Entwicklungen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen, was mir vor allem am Ende nicht mehr richtig gelang.

Das Ende war für mich ohnehin die größte Enttäuschung des Buches, denn der Rest ist durch den flüssigen Schreibstil der Autorin und die abwechslungsreichen, wieder einmal ganz gelungenen Charaktere durchaus lesenswert. Besonders Meenas Bruder Jon sorgt mit seinen stetigen Ambitionen, doch noch ein Vampirjäger in die Geheime Garde aufgenommen zu werden, erneut für ein bisschen Witz im Roman. Der Schluss allerdings war einfach nicht das, was ich erwartet hatte. Er war spannend und erst voller Hoffnung - und dann einfach nur ernüchternd. Zwar gibt es ein paar Andeutungen, ein paar offen gebliebene Fragen, die mich, auch wenn ich bisher keine offiziellen Informationen dazu finden konnte, doch hoffen lassen, dass es eine weitere Fortsetzung geben wird, was das Ende vielleicht ein wenig relativieren könnte. Allerdings wird das wohl dann noch eine Weile dauern...

Auch die Liebesgeschichte (oder besser -geschichten) hatten in "Endless" nicht mehr den gleichen Reiz wie in "Eternity". Wer wie ich darauf hofft, dass die Leidenschaft zwischen Lucien und Meena noch einmal richtig entflammt, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Demjenigen, der auf Meena und Alaric als Paar hofft, wird es auch nicht viel besser ergehen. Emotional hat "Endless" leider recht wenig zu bieten.

Fazit: Mittelmäßig und schwächer als "Eternity". Zwar habe ich das Buch noch immer ganz gern gelesen, aber es war nicht das, was ich erwartet hatte. Es wurde schnell erzählt, dabei blieb aber auch viel auf der Strecke, insbesondere die Liebesgeschichten und am Ende ein wenig die Logik. Insgeheim hoffe ich noch auf eine weitere Fortsetzung, die all das wieder ein wenig entwirrt. Für "Endless" aber leider nur 3 Sterne



Die Reihe (mit Links zu Amazon.de)
  1. "Eternity" (Okt. 2010, engl. Originaltitel: "Insatiable") - Meine Rezension
  2. "Endless" (Juli 2012, engl. Originaltitel: "Overbite")

Allgemeine Informationen

Ausgabe: Broschiert, Juli 2012
 Seiten: 384
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN:  978-3764504465
Preis: € [D]14.99

Leseprobe, weitere Informationen und Bestellung von "Endless" auf der Verlagshomepage

Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch und dem Blanvalet Verlag für die Möglichkeit, dass ich dieses Buch lesen durfte.