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Dienstag, 11. Februar 2014

Stempeln: Ein Lese-Rückblick auf den Februar 2012

Heute gibt es eine neue Runde der Aktion "Stempeln" von "Aisling Breith". Es geht wie immer darum, die Bücher, die ich vor zwei Jahren gelesen habe, noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich selbst werde die Rezensionen natürlich nicht noch einmal lesen - es geht ja darum, was wirklich noch in meinem Kopf ist-, aber ich werde sie euch jeweils verlinken.

Dazu soll es zwei "Stempel" geben - 


- die wohl an sich recht selbsterklärend sind.

Im Februar 2012 hatte ich definitiv nicht einmal annähernd eine solche Leseflaute, wie sie jetzt schon seit einigen Monaten bei mir Einzug hält. Auch keine Rezensionsflaute. Ganz im Gegenteil. Sage und schreibe 24 Bücher werde ich euch gleich vorstellen. 24!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Stempeln: Leserückblick auf den Januar 2012

Es ist wieder Zeit für die Aktion "Stempeln" von "Aisling Breith". In diesem Monat muss ich auch nicht mehr auf meine Amazon-Rezensionen zurück greifen, denn mein Blog ist im Januar vor zwei Jahren gegründet worden, daher befinden sich alle wichtigen Leseeindrücke auch hier - na ja, ich habe festgestellt: Fast alle... im Januar habe ich noch nicht jedes Buch auch auf dem Blog rezensiert.

Dazu soll es zwei "Stempel" geben - 


- die wohl an sich recht selbsterklärend sind.

Als erstes muss ich euch mitteilen: Im Januar 2012 habe ich viele Bücher gelesen - 19 Stück meiner Statistik zufolge, aber zwei Sachbücher werde ich weglassen, also bleiben 16. Ihr sitzt daher hoffentlich gemütlich, das hier wird jetzt nämlich ein wenig länger...


Die "IM-KOPF-GEBLIEBEN"-Bücher

Zunächst kommen alle Bücher, die sich einen grünen Stempel verdient haben. Der grüne Stempel bedeutet für mich, dass mir die Geschichte noch weitestgehend im Kopf geblieben ist, dass ich noch weiß, worum es in etwa ging, wie das ganze ausging und auch noch die Gründe kenne, die vor zwei Jahren zu meiner Bewertung geführt haben.
Was mir dagegen nicht so wichtig ist, sind zum Beispiel die Namen der Figuren oder alle Nebenhandlungen. 

http://www.rowohlt.de/buch/Amanda_Kyle_Williams_Cut.2835386.html"Cut" habe ich damals in meinem Silvester-Urlaub gelesen. Es ist ein ganz guter Thriller, dessen Fortsetzung aber leider so lange auf sich warten ließ, dass ich die Reihe zwischenzeitlich abgehakt hatte. Insgesamt ist mir die Handlung noch gut in Erinnerung. Die Hauptfigur ist eine knallharte Hau-Drauf-Tante, wie in amerikanischen Thriller nicht unüblich - manchmal aber ein bisschen too much. Alle sind ein bisschen kaputt. Die Handlung war spannend, ein Serienmörderfall, am Anfang gab es aber eine Wendung, die mir als regelmäßiger Profiler-Serien-Zuschauer nicht ganz in den Kram gepasst hat. Überraschend, aber passte irgendwie nicht.

Der Thriller hat 4 Sterne bekommen und ist mir in Erinnerung geblieben - vor allem, weil das Ende nach einer Fortsetzung geschrien hat, die ewig nicht kam. Jetzt sollte ich "Broken" vielleicht irgendwann mal lesen.... Grüner Stempel.

http://www.rowohlt.de/buch/Simon_Beckett_Flammenbrut.2680698.htmlAuch im Silvesterurlaub gelesen. Nach dem "Thriller" war ich durch mit dem hochgelobten Simon Beckett. Ich fand "Die Chemie des Todes" schon 0-8-15, aber "Flammenbrut" war einfach nur noch lahm. Darf ich auf das kleine Detail "Thriller" auf dem Cover hinweisen? Von vorne bis hinten gelogen. Das ist ein Frauenroman, der hauptsächlich davon handelt, dass eine Karrierefrau ihre Gebärmutter ticken hört - bedauerlicherweise ist sie Single, also beginnt die Suche nach dem Spender für eine künstliche Befruchtung. Weil dann eben doch "Thriller" auf dem Buch stand, ist alles, was daraus folgt, furchtbar vorhersehbar, und ein bisschen Stalking gefolgt von einem winzigen Höhepunkt ist für einen Psychothriller dann doch echt mau.

Fast traurig, aber dieser Inbegriff gähnender Langeweile ist mir in Erinnerung geblieben. Grüner Stempel, aber das ändert nichts an der 2-Sterne-Rezension.



http://www.arena-verlag.de/artikel/city-glass-978-3-401-06134-4Im Januar 2012 habe ich den dritten Band der "Chroniken der Unterwelt" beendet. Den zweiten auch, aber "City of Ashes" findet ihr weiter unten...
Mir hat die Reihe damals sehr gut gefallen, allerdings betrachte ich sie immer noch eher als abgeschlossene Trilogie und konnte mich bisher nicht selbst davon überzeugen, beim ersten der weiteren drei angehängten Bücher weiterzulesen. Dank großem Finale und vielleicht auch aufgrund des wechselnden Settings in das Reich der Schattenjäger kann ich mich an "City of Glass" noch gut erinnern und den wesentlichen Verlauf der Geschichte von Jace, Clary und Valentin noch ganz gut nachvollziehen.

Daher bekommt das Buch, das ich vor zwei Jahren mit 5 Sternen rezensiert habe, heute einen grünen Stempel.



http://www.carlsen.de/hardcover/die-sieben-konigreiche-band-2-die-flammende/17362#Inhalt
Das hier wäre fast ein roter Stempel geworden, denn im ersten Moment war da viel Nichts. Ich hatte das Buch nicht komplett vergessen. Ich erinnerte mich an die Hauptfigur, ihre Fähigkeiten, die Monster, ihren Freund (Archer?), daran, mit wem sie am Ende zusammen kommt, an ein Kind, an die Verbindungen zu "Die Beschenkte", an eine Armee - und während ich diese Auflistung geschrieben habe, ist mir aufgefallen, dass ich die Geschichte doch noch ganz gut im Gedächtnis habe und der Abschnitt wanderte von rot (unten) nach grün (oben). Sie hatte sich wohl ein wenig versteckt... 
Leider erinnere ich mich auch noch daran, dass ich das Buch langweilig, Fire nervig und den bei Cashore dominierenden Emanzen-Stil anstrengend und zu betont, von daher unnatürlich, fand. 2 Sterne war mir das damals nur wert, deutlich schlechter als "Die Beschenkte". Vielleicht war die Erinnerung im ersten Moment deswegen blass. Ich habe es unterbewusst mit Verdrängung versucht und bedauerlicherweise den mühsam errichteten Vorhang des Vergessens gerade wieder gelichtet...



Irgendwann hat "Engel der Nacht" mal angefangen - für mich im Januar 2012. Jetzt dauert es nur noch zwei Monate bis es zu Ende ist. Dann erscheint nämlich "Dein für immer". Bei Reihen, die ich noch aktive lese, also noch nicht abgeschlossen oder (vorerst) für beendet erklärt habe, fällt mir die Erinnerung oft deutlich leicht - man bleibt ja drin. So ist es auch bei Patch, Nora und den gefallenen Engeln und Nephilim. Der erste Band ist doch noch gut in Erinnerung gebleiben - ich mag die Reihe auch sehr. Patch ist auch nicht das schlechteste, was in der Buchwelt so rumläuft ;).

4 Sterne hat der Auftakt damals bekommen, heute gibt es dazu einen grünen Stempel.





http://www.oetinger.de/buecher/jugendbuecher/details/titel/3-7891-3040-0//////Ewiglich%20die%20Sehnsucht.htmlEine weitere Reihe, die ich im Januar 2012 mit Begeisterung begonnen habe. Das Ende der Trilogie kommt ja im Mai - ich habe ein bisschen Angst, dass das für meine Lieblingsfigur nicht gut enden könnte. 
An den ersten Band kann ich mich noch erinnern, als hätte ich ihn erst vor Kurzem gelesen. Nikkis Rückkehr und ihre Flucht vor den Schatten, Cole, einer meiner allerliebsten Bösewichte in der Buchgeschichte, und sein "netter" Konkurrent Jack. Spannend, mit ein bisschen Mythologie. Ich mochte das Buch sehr. Wirklich gute, zeitgenössische Fantasy.

Deswegen hat es auch 5 Sterne bekommen. Den grünen Stempel gibt es ohne Diskussion dazu.





Ich erinnere mich gut an das Buch. Leider mochte ich es nicht besonders und, obwohl ich Gwen eigentlich doch noch besser fand, als den Durchschnitt des Buches, habe ich nie weiter gelesen. Wenn das Buch vielleicht in ferner Zukunft gespielt hätte. 300 Jahre, nicht 65 - dann wäre ich wahrscheinlich glücklicher damit gewesen. So habe ich mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt, wie man, obwohl teilweise noch in der heutigen Zeit geboren und aufgewachsen, so schnell zu "Hohepriesterinnen" kommen konnte. Traurig, dass die sich nicht mehr Lieben können, Männlein und Weiblein - aber den Verlust von Wissen und Intelligenz gab es wohl auch noch gratis dazu. Das war einfach nicht meins, das gesamte Setting nicht. Viele sind ja total begeistert, das Buch ist noch einmal richtig geboomt - aber ich bleibe draußen und lese wohl nicht mehr weiter.

2 Sterne hat das Buch von mir bekommen. Wahrscheinlich gerade weil ich so viel infrage gestellt habe, ist mir die Geschichte aber doch in Erinnerung geblieben, also grüner Stempel. 



http://www.fischerverlage.de/buch/cassia_ky_die_flucht/9783841421449Ich gehöre nicht zu denen, die "Die Flucht" schwächer fanden, als "Die Auswahl". Für mich kam erst da der dystopische Charakter der Bücher richtig raus, auch die neue Perspektive von Ky tat der Reihe gut. Zwischendurch war es ein bisschen langweilig, aber insgesamt fand ich die Geschichte dynamischer als "Cassia lernt schreiben"-Band-Eins. Leider habe ich mittlerweile den dritten Band der Trilogie gelesen und nein, der Aufwärtstrend hat sich nicht gehalten. Ich denke es dauert nicht mehr lange, bis ich die Reihe komplett vergesse, denn am Ende erscheint sie mir leider wahnsinnig nichtig. 

Das war aber bei Band 2 noch nicht so, der hat 4 Sterne bekommen und noch kann ich auch guten Gewissens einen grünen Stempel vergeben.




Ja, die Pheen. Das konnte mich leider auch nicht überzeugen, aber ich kann mich noch ganz gut an die bunte Welt und die naive Protagonistin Juli erinnern. Die Mutter ist verschwunden... Ich hatte den Gedanken an die Fortsetzung eigentlich abgehakt - eigentlich. Als sie irgendwann mal günstig bei Tauschticket war, habe ich dann doch gedacht "Warum nicht?" und seitdem ist sie auf dem SuB. Vielleicht irgendwann mal. 

Ich konnte dem Buch nur 2 Sterne geben. Den grünen Stempel kann ich heute trotzdem vergeben, weil ich mich noch ganz gut daran erinnere, nur leider mal wieder nicht sehr positiv.





Ein meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich liebe es so sehr. So eine romantische, zarte Fantasy, und so *schnüff*. Bei dem Buch habe ich selbst für meine Verhältnisse viel geheult - und ich kann das mit dem Pippi in den Augen auch sonst echt gut. Wer das Buch liest, muss natürlich damit leben können, dass die Welt einerseits sehr real wirkt, andererseits eben diese fast zufälligen, nicht großartig erklärten Fantasyelemente hat. Wie eben das Glas an Idas Füßen. Die bildliche Sprache des Autors fand ich einfach sehr beeindruckend, bei seinem zweiten Werk genauso. Ich hoffe, bald kommt wieder was neues von ihm...

5 Sterne hat das Buch vor zwei Jahren bekommen. Ohne Wenn und Aber. Und heute einen grünen Stempel.




Der Januar war insgesamt ein Lesemonat mit Höhen und Tiefen. "Scherbenmond" war leider eine ziemliche Tiefe. Ich war schon von "Splitterherz" nicht sooooo begeistert, aber "Scherbenmond" mochte ich dann wirklich nicht mehr. Erstmal hat es mir nicht gefallen, dass die Geschichte nicht wirklich die des ersten Bandes weiterführt, sondern mit Ellies Bruder noch eine Nebenhandlung zur Haupthandlung auswalzt - und zwar ziemlich vorhersehbar. Ellie konnte ich zudem gar nicht mehr leiden. Irgendwie hat an diesem Charakter für mich auch nichts zusammen gepasst. Colin kam zwischendurch mal auf seinem Pferdchen vorbei, aber ich fand es wirklich langweilig und habe bisher nach einem kurzen Versuch (20 Seiten Anlesen) keinen weiteren Anlauf unternommen mit "Dornenkuss" die Trilogie zu beenden.

2 Sterne habe ich dem Buch vor zwei Jahren gegeben. Heute kommt ein grüner Stempel dazu - wenigstens ist noch genug da, dass ich zumindest theoretisch die Fortsetzung noch lesen könnte...theoretisch.



Der zweite Band der "Mercy"-Reihe. Das war der, als Mercy im Körper eines Mädchens ist, die als Kellnerin arbeitet und eine schwerkrebskranke Mutter hat. Sie versucht die ganze Zeit Ryan wieder zu finden...und das war es dann auch schon fast. Der zweite war für mich der wirklich überflüssigste Band der Reihe, den man eigentlich hätte streichen können, denn für die Handlung war der ziemlich unnötig. Deswegen ist es vielleicht auch keine große Leistung meinerseits, dass ich mich noch an die Handlung erinneren kann, denn wo nicht viel ist, muss man sich auch nicht viel merken...

3 Sterne habe ich vergeben, es war nett, aber es ist nicht genug vorangegangen. Ein grüner Stempel, der letzte für heute.





Die "NICHT-MEHR-PRÄSENT"-Bücher

Jetzt zu den Büchern, die mir nicht im Kopf geblieben sind beziehungsweise nicht mehr so sehr präsent sind, dass ich die Handlung in etwa nacherzählen könnte. Dazu zählt unter Umständen auch, dass ich nicht mehr weiß, warum es mir gefallen oder nicht gefallen hat oder ich die wichtigesten Wendungen nicht mehr benennen kann. Im Gegensatz zu meinem Namensgedächtnis ist mein Gedächtnis für Geschichten eigentlich immer ganz gut, doch irgendwann habe ich nur noch einzelne Bilder aus meinem Kopfkino vor Augen - Momentaufnahmen markanter Situationen - und dann merke ich, dass mir die Geschichte abhanden gekommen ist.


Den Roman hatte ich damals eher zufällig in der Hand. Leider ist es gar nicht einfach zu sagen, was davon noch geblieben ist. Es ging um Integration, V-Männer, Autobahnen, Schusswaffen - der Rest ist in meinem Kopf ziemlich konfus. Allerings war das Buch auch von ganz allein ziemlich konfus. So in der Art Road-Movie, immer eine Spur überspitzt, manchmal wirr und irgendwie merkwürdig.
Ich kriege die Geschichte einfach nicht mehr zusammen. Vielleicht war es schon von sich aus zu wirr, so dass ich mir nicht einmal mehr das Grobe zusammen reimen kann.

Ich habe das Buch damals mit 3 Sternen rezensiert. Meine Erinnerung daran ist heute nur noch in Bruchstücken vorhanden, daher muss ich hier einen roten Stempel geben.



http://www.arena-verlag.de/artikel/city-ashes-978-3-401-50261-8
Ach du Schreck. Ich erinnere mich sehr gut an den ersten Band und auch an den dritten - immerhin das große Finale der ursprünglichen Trilogie (über die ich nie hinausgelesen habe). Aber was ist denn im zweiten passiert? Klar, das Jace-Clary-Ding ging weiter, dunklere Erinnerungen habe ich an Simon und an das Koma der Mutter... war da sonst noch was? Anscheinend hat der sich jetzt rückblickend doch als echter Mittelteil-Story-Durchhänger für mich erwiesen, in dem, wie ich es anderen Mittelbänden gelegentlich vorwerfe, weder Entscheidendes für den Aufbau der Geschichte (Band 1) noch ein nennenswertes Finale stattfindet (Band 3).

Offensichtlich fand ich das Buch dennoch gut, immerhin habe ich ihm 5 Sterne gegeben. Aber geblieben ist davon erschreckend wenig. Also ein roter Stempel. Da fragt man sich schon, ob es den Mittelband wirklich gebraucht hätte...



Was ich noch von "Lucy in the sky" weiß, ist: a) ich hatte es mit in den Niederlanden zum Silversterurlaub, hatte aber da überhaupt keine Lust auf einen Frauenroman (ich hatte ja schon "Flammenbrut"). Also habe ich es später gelesen. Da war ich dann b) anfänglich total enttäuscht, denn der Klappentext hatte so gar nichts mit der Handlung zu tun. Sie ist im Flugzeug und kriegt eine SMS, hat aber keine Möglichkeit herauszufinden, worum es ging - ja, aber vielleicht 20 Seiten lang! Dann war es zu Ende mit "in the Sky" und es kam eine Liebesgeschichte zwischen London und Australien, die wohl ganz nett war, bei mir aber nicht hängengeblieben ist. Außerdem war das Buch c) für das bisschen Geschichte doch etwas zu lang.

Insgesamt hatte ich diesem Roman zwar noch 4 Sterne gegeben, aber heute muss ich den roten Stempel draufdrücken, denn außer einem Beispiel für schlechte Klappentexte ist mir hiervon nichts geblieben.


Leider sind mir von diesem Thriller wirklich nur einzelne Bilder geblieben. Eine zusammenhängende Geschichte bekomme ich nicht mehr zusammen. Der Thriller spielte in Christchurch und er hat mir sehr gut gefallen. Seit dem hatte ich mir vorgenommen, mehr von Paul Cleave zu lesen, was bisher nicht geschehen ist. Vielleicht hätte das geholfen, da die meisten seiner Thriller zwar nicht immer direkt, aber doch über einen Protagonisten oder ähnliches zusammenhängen. 

Ich habe damals 5 Sterne vergeben, die mir immer noch gerechtfertigt erscheinen, weil der Thriller echt packend war. Deswegen finde ich es auch gerade wirklich ärgerlich, dass es nur noch Momentaufnahmen sind, die in meinem Kopf rumspuken, mehr nicht. Daher muss ich einen roten Stempel vergeben.


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Das war mein Rückblick auf den Januar 2012. 
Welche der Bücher habt ihr gelesen? Und wie sieht es allgemein mit eurer Erinnerung aus, bei Büchern, die ihr vor längerer Zeit gelesen habt?

Montag, 9. Dezember 2013

Stempeln: Leserückblick auf den Dezember 2011

Auch in diesem Monat möchte ich wieder an der Aktion "Stempeln" von "Aisling Breith" teilnehmen. Bei meiner aktuellen Lese- und Rezensionsflaute ist es vielleicht auch genau das richtige, mir anzuschauen, was mich vor zwei Jahren begeistert hat - denn nach einigen ruhigen Wochen möchte ich meinen Lesefluss und auch den Blog doch wieder ein bisschen beleben.

Dazu soll es zwei "Stempel" geben - 


- die wohl an sich recht selbsterklärend sind.

Da mein Blog erst im Januar zwei Jahre alt wird, werde ich mich in diesem Monat, wie schon im November, noch einmal bei meinen Amazon-Rezensionen bedienen, um nachzuvollziehen, was ich im Dezember 2011 gelesen habe, sollten diese nicht auch als Altrezensionen schon auf dem Blog gelandet sein.
Die "IM-KOPF-GEBLIEBEN"-Bücher

Zunächst kommen alle Bücher, die sich einen grünen Stempel verdient haben. Der grüne Stempel bedeutet für mich, dass mir die Geschichte noch weitestgehend im Kopf geblieben ist, dass ich noch weiß, worum es in etwa ging, wie das ganze ausging und auch noch die Gründe kenne, die vor zwei Jahren zu meiner Bewertung geführt haben.
Was mir dagegen nicht so wichtig ist, sind zum Beispiel die Namen der Figuren oder alle Nebenhandlungen.

An das Buch kann ich mich noch gut erinnern - beim Namen des Autors kommt es mir allerdings gerade so vor, als hätte ich den noch nie gehört. Die Geschichte: Beliebtes Mädchen erwacht in Möbelhaus und erlebt anschließend ihren Todestag nacheinander aus der Perspektive von sieben Freunden. Ein bisschen was übernatürliches, eigentlich eine tolle Idee - ich erinnere mich aber, dass mir die Gründe zu flach waren und das Ende habe ich auch als schwierig in Erinnerung. Als etwas zwanghaften Versuch, trotz Tod noch ein Happy End zusammenzuzimmern. 

Ich habe das Buch daher bei Amazon mit 4 Sternen rezensiert. Wie immer habe ich die Namen vergessen (dabei steckt er hier sogar im Titel), der Rest ist aber noch ziemlich präsent. Grüner Stempel.




Davon habe ich noch fast alles im Kopf, sogar die Namen. Jem, ein Mädchen, das in den Augen der anderen ihren Todestag lesen kann, und Spinne, ein Junge, für den die Uhr langsam abläuft. Beide sind ein wenig rotzig, voller Hass auf ihr Leben in einem sozialschwachen Teil Londons. Natürlich verbringen die beiden Zeit miteinander, worauf das hinausläuft ist ja im groben auch nicht unvorhersebar. Eine actionreiche Flucht ist auch dabei - und ich erinnere mich sogar noch an die Gründe dieser Flucht, was wohl auch daran liegt, dass Rachel Ward in "Numbers" keine kleinen Brötchen backt, sondern sich eher als Fan großer Ereignisse erwies. Auch an das Ende erinnere ich mich gut, das hat mir gefallen, obwohl mir zwischendurch im Roman das ein oder andere fehlte. 

Trotzdem (oder gerade wegen dem Ende?) habe ich die Trilogie nie weitergelesen, aber oft darüber nachgedacht, es zu tun. Vielleicht ist mir das Buch genau deswegen noch so gut in Erinnerung... - weil ich regelmäßig daran denke, dass ich mal weiterlesen müsste. Vergeben habe ich 4 Sterne auf Amazon. Meiner Erinnungen zufolge ist "Numbers" ein eindeutiger Fall für den grünen Stempel.



Den ersten Band der "Chroniken der Unterwelt" habe ich auch noch ganz gut im Gedächtnis. Wobei das nicht ganz fair ist, denn der Film war ja erst vor kurzem großes Thema. Der hat mir allerdings deutlich schlechter gefallen als das Buch, das insgesamt viel runder und interessanter ist. Ansonsten ist die Geschichte von Clary, Jace und Co. wahrscheinlich jedem ein Begriff. Der erste Band endete ja höchst frustrierend, dennoch fand ich ihn wunderbar gelungen und habe ihn gerne gelesen. Es hat auch nicht lange gedauert, bis ich den zweiten Band zur Hand genommen habe...

Ich habe dem Buch 5 Sterne gegeben, die Rezension steht bei Amazon. "City of Bones" bekommt einen grünen Stempel.




Im Dezember 2011 hat das Unglück also begonnen. Nach Band 7 hat es vorerst aufgehört, die Reihe habe ich dort (nach Band 3 schon zum zweiten Mal) unterbrochen. Ich bin auch jetzt noch schockiert, an wie wenig Inhalt ich mich bei "Gezeichnet" erinnere, aber das liegt weniger an meiner Vergesslichkeit als viel mehr daran, dass die einzlenen Bände kaum Handlung haben. In Band 1 wird Zoey zum Vampyr, kommt an die Schule, lernt alle kennen, erweist sich als etwas besonderes... ach ja, die Männergeschichten fangen natürlich auch an. Ich neige allerdings dazu, mehr Handlung bei dem ersten Band zu vermuten, indem ich ihn mit Stoff aus dem 2. und 3. auffülle - die laufen ja aber auch einfach hintereinander weg, ohne abgeschlossene Teilhandlungen. Das ist mir letztens erst aufgefallen. Na ja. Rückblickend betrachtet, hätte ich einfach nach dem ersten aufhören sollen...

Ich habe 2 Sterne vergeben und die Rezension später auch auf den Blog gestellt, als ich die Reihe fortgesetzt habe. Also irgendwie ein grüner Stempel, aber mit ein bisschen Bauchschmerzen, denn die Grenzen bei der Handlung von Band zu Band sind etwas verschwommen.


"Betrogen" und "Erwählt" von Kristin und P.C. Cast

Hier kürze ich jetzt ein wenig ab, denn für diese beiden Bände, die ich auch im Dezember 2011 gelesen habe, gilt so ziemlich das gleiche, wie für den ersten. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich alle drei zusammen aus der Bücherei geliehen und habe es dann durchgezogen. Ich habe ihnen 3 (Rezension) und 2 (Rezension) Sterne gegeben. Die Handlung ist noch präsent, daher ein grüner Stempel für beide, verschwimmt aber etwas über die Grenzen der ersten drei Bände hinweg. Danach war dann allerdings erstmal "House of Night"-Pause angesagt.




Das Buch mochte ich sehr, der zweite Band der Wake-Trilogie. Ich habe mir daraufhin sogar die englische Trilogie-Box gekauft, aber den dritten Band habe ich noch nicht gelesen. Im zweiten lernt Janie mehr über ihre Fähigkeiten, in die Träume anderer Leute einzutauchen, und ihre Rolle als Ermittlerin wächst auch. Ihre Beziehung zu Carl wird auch sehr intensiv, das hat mir gut gefallen (und es ist mir übrigens totalst egal, dass Carl im Deutschen Carl heißt und nicht Cable, wie im Original). Besonders gut gefällt mir an den Büchern der protokollarische Stil, der die Reihe von anderen abhebt.

Ich habe Band 2 5 Sterne gegeben und eine kurze Amazonrezension geschrieben. Für mich ist die Geschichte noch präsent, daher ein grüner Stempel. Und vielleicht sollte ich in meiner Bücherei mal die Verfügbarkeit des dritten Bandes prüfen...



Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Natürlich erinnere ich mich daran noch. An Gemmas Entführung ins australische Niemandsland, an Ty, an die Gefahren dort draußen, abgeschnitten von allem. An die schwierige Beziehung zwischen den beiden. An die einmalige Perspektive, das tolle Ende. Das war ein Buch, das mich gepackt hat, wie nur wenige, auch nur wenige meiner 5-Sterne-Bücher. Manche haben halt noch das gewisse etwas. Deswegen war ich auch richtig gespannt, als auf dem Bloggertreffen beim Verlag auf der Buchmesse von einer Verfilmung die Rede war. Eigentlich bin ich ja nicht so dafür, aber ich kann mir das bei dem Buch gut vorstellen, weil es, wenn gut gemacht, auch das Potential für einen anspruchsvolleren Film hätte.

Also, das waren eindeutige 5 Sterne bei der Rezension auf Amazon. Das Buch bekommt auch natürlich einen grünen Stempel.



 Der erste Band der Kate-Burkholder-Reihe ist mir auch noch in Erinnerung geblieben. Der Thriller war nicht ganz unblutig, die Charaktere sehr interessant, gerade durch den Amish-Hintergrund der Ermittlerin. Auch die Handlung hat viele Berührungspunkte mit dieser Gemeinschaft. Der etwas abgerockte zweite Ermittler, Irgendwas Tomasetti (immerhin, ich weiß den halben Namen), der später hinzukommt, hat auch gut in den Thriller gepasst.

Der Thriller hat mir gefallen und bekam vor zwei Jahren 5 Sterne. Die Rezension ist nachträglich aufgrund einer Fortsetzung auch auf dem Blog gelandet. Grüner Stempel.






Die "NICHT-MEHR-PRÄSENT"-Bücher

Jetzt zu den Büchern, die mir nicht im Kopf geblieben sind beziehungsweise nicht mehr so sehr präsent sind, dass ich die Handlung in etwa nacherzählen könnte. Dazu zählt unter Umständen auch, dass ich nicht mehr weiß, warum es mir gefallen oder nicht gefallen hat oder ich die wichtigesten Wendungen nicht mehr benennen kann. Im Gegensatz zu meinem Namensgedächtnis ist mein Gedächtnis für Geschichten eigentlich immer ganz gut, doch irgendwann habe ich nur noch einzelne Bilder aus meinem Kopfkino vor Augen - Momentaufnahmen markanter Situationen - und dann merke ich, dass mir die Geschichte abhanden gekommen ist.

Eigentlich fand ich das Buch damals wirklich gut, aber die Geschichte war ein wenig verworren. Ganz grob weiß ich noch, dass sich ein älterer Herr zurückerinnert, dass sich, als er jung war, einer seiner Freunde das Leben nahm, dass er nachforscht und sich am Ende alles anderes herausstellt, als er es in Erinnung hatte. Es gab eine andere Beziehung, als er es dachte, und ich glaube auch ein Kind, das von jemandem anderen war, als er dachte - das hatte alles viel Tiefe und auch eine interessante Aussage über verzerrte Wahrnehmung und Selbsttäuschung, aber die genauen Zusammenhänge sind einfach weg. Ich kriege die Geschichte nicht mehr so recht zusammen.

Obwohl ich dem Buch also damals 5 Sterne gegeben habe, bei Amazon, muss ich ihm heute einen roten Stempel verpassen. Ich hatte wirklich gedacht, es würde mir länger in Erinnerung bleiben, aber: Es ist weg...

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Das war es mit dem Stempeln für den Dezember 2011. Im nächsten Monat kann ich dann endlich vollständig auf meinen Blog zurückgreifen.

Welche Bücher kennt ihr denn? Wie sind sie euch in Erinnerung geblieben?


Samstag, 9. November 2013

"Stempeln" - Ein Leserückblick auf den November 2011

Vielleicht haben einige von euch es mitbekommen, auf dem Blog "Aisling Breith" wurde eine neue Idee vorgestellt, um noch einmal ältere, vor ein, zwei oder mehr Jahren gelesene Bücher Revue passieren zu lassen. Das "Stempeln".

Dazu soll es zwei "Stempel" geben - 


- die wohl an sich recht selbsterklärend sind.

Den grünen "Im Kopf geblieben" bekommen die von mir vor zwei Jahren gelesenen Bücher, an die ich mich noch gut erinneren kann. Den roten "Nicht mehr präsent" gibt es, wenn mir das Buch nach zwei Jahren nicht mehr im Gedächtnis geblieben ist. Allerdings glaube ich, dass ich ein ganz gutes "Geschichten"-Gedächtnis habe - Namen von Figuren und Enden von Romanen sind für mich wie Schall und Rauch, aber von der Handlung selbst bleibt oft noch einiges da. Deswegen wird es gar nicht so einfach, zu entscheiden, welches der richtige Stempel sein wird und es wird wohl auf das Bauchgefühl ankommen - und ein Kriterium wird wahrscheinlich auch sein, ob ich das Buch noch genau so im Gedächtnis habe, wie ich es vor zwei Jahren bewertet habe. Ich werde also meine Rezensionen erst einmal nicht lesen, sondern erstmal daran denken, wie ich das Buch in Erinnerung habe.