Dienstag, 11. Februar 2014

Stempeln: Ein Lese-Rückblick auf den Februar 2012

Heute gibt es eine neue Runde der Aktion "Stempeln" von "Aisling Breith". Es geht wie immer darum, die Bücher, die ich vor zwei Jahren gelesen habe, noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich selbst werde die Rezensionen natürlich nicht noch einmal lesen - es geht ja darum, was wirklich noch in meinem Kopf ist-, aber ich werde sie euch jeweils verlinken.

Dazu soll es zwei "Stempel" geben - 


- die wohl an sich recht selbsterklärend sind.

Im Februar 2012 hatte ich definitiv nicht einmal annähernd eine solche Leseflaute, wie sie jetzt schon seit einigen Monaten bei mir Einzug hält. Auch keine Rezensionsflaute. Ganz im Gegenteil. Sage und schreibe 24 Bücher werde ich euch gleich vorstellen. 24!


Die "IM-KOPF-GEBLIEBEN"-Bücher

Zunächst kommen alle Bücher, die sich einen grünen Stempel verdient haben. Der grüne Stempel bedeutet für mich, dass mir die Geschichte noch weitestgehend im Kopf geblieben ist, dass ich noch weiß, worum es in etwa ging, wie das ganze ausging und auch noch die Gründe kenne, die vor zwei Jahren zu meiner Bewertung geführt haben.
Was mir dagegen nicht so wichtig ist, sind zum Beispiel die Namen der Figuren oder alle Nebenhandlungen. 

Kaum zu glauben, dass es schon zwei Jahre her ist, seit ich diese fantastische Dystopie gelesen habe. Das letzte Mal kam sie mir erst vor einigen Wochen wieder in Erinnerung: Auf irgendeinem Blog las ich etwas über die Fortsetzung... Bei dem Wort ist mir fast das Herz stehen geblieben. Ich liebe "Neva" unter anderem genau deswegen, weil es keine Fortsetzung gibt. Das offene Ende was so intensiv, so spannend - ich war immer froh, dass die Autorin versicherte, es würde ein Einzelband bleiben. Zum Glück war auch auf dem Blog nur die eBook-Kurzgeschichte gemeint. "Neva" bleibt in der ganzen Di-, Tri-, Was-auch-immer-logie-Landschaft eine Ausnahmeerscheinung und eine starke Dystopie.

Ich habe dem Buch vor zwei Jahren in dieser Rezension 5 Sterne gegeben. Das halte ich immer noch für gerechtfertig und Nevas Geschichte ist mir auch noch gut in Erinnerung. Grüner Stempel...


Der fünfte Taunus-Krimi mit Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein war nicht mein liebster Teil der Reihe. Genaugenommen kommt er nach "Tiefe Wunden" und "Schneewittchen muss sterben" an dritter Stelle. Was ich an diesem leider nicht mochte, war, dass die Ermittler zunehmend auch persönlich involviert werden. Das nimmt im sechsten Band leider noch weiter zu. Ich finde es gerade bei einer längeren Krimi-Reihe einfach unglaubwürdig, wenn die Mordermittler immer zu sehr involviert sind. 

Hier war der Mordfall auch nicht unbedingt das Highlight, dafür gab es eine ordentliche Schüppe Verschwörung und Versteck-Spiel. Nein, mein liebster Neuhaus-Krimi war es wirklich nicht, aber ganz gut war er. Meine Rezension zeigt 4 Sterne an. Für die Handlung gebe ich einen grünen Stempel.

Tja, leider war das Ende des PAN-Imprints auch das Ende der Übersetzung dieser Contemporary-Fantasy-Trilogie über Feen. Ich habe es ganz gerne gelesen. Dadurch das Avalon als Feenstadt existierte, in unserer realen Welt, war es auch fast schon an der Grenze zur High-Fantasy, die Liebesgeschichte war ganz nett und die Idee der Halbfee, die in beide Reiche gehen könnte, als "Faeriewalker" war bestimmt auch noch ausbaufähig für die Trilogie - leider hatte ich bisher keine Lust, die Reihe auf Englisch weiterzulesen.
Meine Rezension zu dem Buch, das hier und heute einen grünen Stempel bekommt, ist mit vier Sternen zusammengefasst. Allerdings ist es leider fraglich, dass ich jemals erfahren werde, die die Trilogie weiter geht.



Eine nicht unerhebliche Rolle bei der Auswahl des Buches spielte die Tatsache, dass da eine Ziege mit einer rosa Glitzerkrone drauf ist. Fand ich irgendwie süß. Auch der Inhalt war gut. Es ist ein Coming-of-Age-Roman, der sich ein wenig dem Schönheitswahn und den Miss-Wahlen der USA widmet. Ein Mädchen zieht zu ihrer Schwester, die sich mit den Eltern zerstritten hat, auf eine Ziegenfarm, flüchtet ein wenig aus ihrem alten Leben und lernt sich neu kennen. Nichts, was die Welt noch nicht kannte, aber gut geschrieben und gut erzählt. 

Ich habe diesem Jugendbuch 4 Sterne gegeben, die Gründe dafür findet ihr in meiner Rezension. Weil ich mich noch gut an die Geschichte erinnern kann, gibt es einen grünen Stempel.



Der dritte Teil der absolut wunderbaren "Skinned"-Trilogie. Für mich eine der besten Science-Fiction-(Ein-bisschen-Dystopie)-Trilogien überhaupt und manchmal, wenn ich andere gefeierte Trilogie sehe, frage ich mich: Warum die und nicht "Skinned"? Für mich ist sie leider auch eine zu Unrecht vergleichsweise wenig beachtete Trilogie. Dass der dritte Band zwiespältige Meinungen hervorgerufen hat, kann ich verstehen. Das Ende war schwierig (ich liebe es) und viele bevorzugen eben das Rundum-sorglos-und-alle-haben-sich-lieb-Ende. Das war es nicht. Aber Robin Wasserman hat mit der Reihe eine wirklich intelligente Idee hervorragend umgesetzt. Große Gefühle, im Positiven wie im Negativen. 

Also kurz: Ich liebe "Wired" und den Rest der Reihe und ich werde sie bestimmt nie vergessen. Nie, nie, nie, niemals nie. Meine Rezension zum ersten Band "Skinned" findet ihr genauso unter den 5-Sterne-Rezensionen, wie die zu "Wired". Ein ganz klarer grüner Stempel.




"Asylon" hat mir sehr gut gefallen, als ich es vor zwei Jahren gelesen habe. Eine sehr düstere Dystopie, mal nicht aus dem Bereich der Jugendbücher, mit einer großen Überraschung. Sehr spannend, tolle Charaktere. An der Geschichte hatte ich wenig bis gar nichts auszusetzen.

Wie bei den meisten Büchern, die ich schon vor etwas längerer Zeit gelesen habe, sind auch hier einige Details etwas verschwommen, aber im großen und ganzen kriege ich die Handlung noch ganz gut zusammen. Denke ich.

An das 5-Sterne-Buch (Rezension) vergebe ich daher heute einen grünen Stempel.



Mein dritter und endgültig letzter Roman des Schwestern-Duos. Gleichzeitig aber auch der beste, den ich gelesen habe. Dennoch, diese seichte Frauenliteratur mit Oberzicke als Protagonistin, die beruflich natürlich tooooootal erfolgreich ist, gleichzeitig aber so strohdoof, dass sie von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, ist einfach nichts für mich. Ich finde das alles so unglaubwürdig. Man darf wirklich nicht einmal für den Bruchteil einer Sekunde das Gehirn einschalten. Das ist anstrengend, selbst wenn sich die Bücher wirklich schnell lesen. Auch diese Alleinerziehend-mit-Zwillingsbabys-im-Hotel-Geschichte glänzt nicht gerade mit einer intelligenten oder wenigstens nicht komplett vorhersehbaren Story. 
Knapp 3 Sterne habe ich vergeben, warum steht in meiner Rezension. Die Geschichte ist so flach, ich fürchte, die kann man kaum vergessen - da ist einfach zu wenig da, was man vergessen könnte. Grüner Stempel



"Isola" fand ich sehr gut. Spannendes Big-Brother-Wer-ist-der-Mörder-Spiel auf einer einsamen Insel, das plötzlich ziemlich ernste Züge annimmt. Die jugendlichen Charaktere konnten mich nicht alle überzeugen, aber die Idee und die Umsetzung waren gut. Auch sprachlich war das Jugendbuch top, ich muss wirklich mal ein weiteres Buch der Autorin lesen...
"Isola" habe ich 5 Sterne gegeben, meine Rezension findet ihr hier. Ein grüner Stempel für die einprägsame Handlung.







Da fällt mir doch glatt ein, dass ich die Rezensionen der nächsten beiden Teile noch ausstehen habe und meine Notizen zur Verfilmung von "Catching Fire" auch noch in der Warteschleife für einen Post hängen. Soll ich euch jetzt überhaupt noch damit belästigen, dass ich ihn nicht so fangirlie-mäßig großartig fand, wie die meisten anderen?

Aber egal, der erste Teil ist mir noch sehr gut in Erinnerung, was ja dank Verfilmung auch nicht so schwierig ist. Obwohl ich ihn auch mit 5 Sternen bewertet habe (Rezension), habe ich aber mehr als 1.5 Jahre gewartet, bevor ich den zweiten Band angefangen habe. Der Grund: Die Idee, dass die noch einmal in die Arena müssen, fand ich wenig reizvoll. Das Buch war dann ja aber doch mehr als das.
Ich vergebe einen grünen Stempel.



Der erste Band einer Fantasy-Trilogie, die mich positiv überrascht hat. Leider hat meine Bücherei gerade wieder den Schlaftabletten-Modus eingeschaltet und lässt sich mit der Anschaffung des dritten Bandes viiiiiiiiiel Zeit. Da ich aber die ersten beiden auch nicht im Regal habe, möchte ich nicht nur den dritten anschaffen, sondern warte...
Der erste hat mir jedenfalls gut gefallen. Jacindas Namen fand ich allerdings, beziehungsweise finde ich auch immer noch, schrecklich. Dafür mag ich Cassian und finde Will langweilig. Aber im ersten Band war Cassian ja noch nicht so sehr präsent, dafür waren Jacindas Mutter und Schwester wirklich anstrengend bei dem Versuch sie zum Mensch-Sein zu zwingen...

4 Sterne habe ich vergeben (Rezension). Heute kommt ein grüner Stempel dazu.




Ein sehr berührendes kleines Büchlein, über einen Jungen, der ein Mädchen trifft und sich verliebt... aber nein, es ist überhaupt keine klassische Liebesgeschichte. Es ist sogar eine ziemlich traurige Geschichte, die sich da entwickelt, während er seine Mitschülerin in einer kleinen Hütte im Garten versteckt - wenn ich mich richtig erinnere, viele Jahre später rückblickend von dem mittlerweile erwachsenen Jungen erzählt. Ein ganz tolles Buch.

Ich habe ihm natürlich 5 Sterne gegeben, die ausführliche Rezension findet ihr hier. Dem grünen Stempel steht auch nichts im Wege, weil mir die Geschichte sehr gut in Erinnerung geblieben ist.




Diesen Science-Fiction-Thriller habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich den zweiten Teil, "Dystopia" bei vorablesen.de so ansprechend fand - die Cover-Gestaltung wurde da viel moderner. Deswegen war mir zunächst auch gar nicht bewusst, dass "Die Pforte" der erste Band ist. Ist er aber und ich konnte ihn dann noch aus der Bücherei ausleihen und lesen, bevor der zweite von vorablesen dran war.
Er hat mir wirklich gut gefallen. Es geht um den Protagonisten Travis, der - ich glaube - Polizist war, aber im Gefängnis saß. Auf jeden Fall findet er eine Kugel, "Das Flüstern", und damit gerät er in die ganze Sache um ein geheimgehaltenes Portal weit unter der Erde hinein. Neben der Science-Fiction ist es ein typischer Action-Thriller, bei dem vor allem einmal, beim Kampf um ein Gebäude, geballert wird, was das Zeug hält. Ich erinnere mich, dass ich mich gefragt habe, ob die Protagonisten da überhaupt wieder rauskommen, oder sich die Leichen deckenhoch stapeln.

Ich habe dieses Buch mit 4 Sternen bewertet (meine Rezension). Heute vergebe ich einen grünen Stempel.



Jaaaaa. Die "Fessel-mich-mit-bunten-Bändchen"-Fantasy. Und alle wollen ihr einen Braten in die Röhre schieben. Eigentlich war der Reihenauftakt ja nicht schlecht und ich wollte auch immer mal weiterlesen. Aber die Erotik-Anteile wirkten manchmal komplett deplatziert. Das war mir gelegentlich zu plump. Dazu gehört eben auch, dass alle Wesen aus der Anderswelt (ich glaube, so hieß das Fantasy-Reich) Eugenie, die diese sonst in der realen Welt bekämpf, plötzlich ganz dringend schwängern wollen, weil sie dann angeblich die Macht in ihrer Welt erlangen. Befremdlich.
Am besten gefallen hat mir Eugenies Anhängsel, irgendein Dämon, der wider Willen in ihren Diensten steht. Seine Phantasien von ihrem Ableben waren oft ganz unterhaltsam.

Es waren 3 Sterne, die Rezension findet ihr hier. Ich vergebe einen grünen Stempel. Vergessen habe ich das Buch noch nicht, manchmal stehe ich in der Bücherei auch noch vor der Fortsetzung...




Bei dem Buch weiß ich noch genau, worum es ging. Die beste Freundin einer Schülerin hat sich das Leben genommen, sie findet das Tagebuch der Freundin und trauert. Außerdem waren die beidem in der Foto-AG (oder sowas) der Schule und sie fotographiert viel...
Mir haben zwar viele Ansätze des Buches gefallen und auch die Stimmung war gut getroffen, aber leichte Abzüge gab es für mich immer, weil mir alles zu symbollastig war. Ohne nachzuschauen weiß ich auch noch, dass das die Überschrift meiner Rezension ist: "Symbollastige Trauerbewältigung".

Ich habe 4 Sterne vergeben. In meiner Rezension findet ihr noch mal alles dazu. Ich vergebe einen grünen Stempel.




Tja. Den ersten Band der Dilogie (damals bin ich noch von Trilogie ausgegangen) fand ich wirklich gut. Die matriarchisch ausgerichtete Gesellschaft, das verwöhnte, angeblich schwer kranke Zickchen Kyria aus der Oberschicht, der Rebell aus dem Untergrund. Das war alles gut aufgebaut, gut geschrieben - eine gute Dystopie aus Deutschland. Leider hat mir die Lieblosigkeit des zweiten Bandes die Geschichte doch noch ziemlich vermiest.
Deswegen würde ich jetzt nur noch jedem empfehlen, den ersten Band als Einzelband aufzufassen oder gar nicht erst anzufangen. Ich bin da doch sehr enttäuscht.

Dennoch, dem ersten Band habe ich 4 Sterne gegeben und daher hatte ich mich auch auf die Fortsetzung sehr gefreut (meine Rezension). Da mir die Geschichte auch noch in Erinnerung ist, vergebe ich einen grünen Stempel.



Die Märchenadaption von "Die Schöne und das Biest" im modernen New York City hat mir gut gefallen. Ich glaube aber, dass sie mir auch wegen der Nähe zu der bekannten Ursprungsgeschichte besonders gut in Erinnerung geblieben ist. Abgesehen davon, dass es eben um High-School-Schüler in einer modernen Großstadt geht, gibt es ja doch viele Parallelen. Der beliebteste Schüler aus reichem Hause wird aufgrund seines Verhaltens gegenüber einer Mitschülerin, die sich leider als Hexe entpuppt, in das Biest verwandelt. Sein Vater schottet ihn daraufhin von der Öffentlichkeit ab (nicht ganz uneigennützig), er bringt ein Mädchen dazu, bei ihm zu wohnen, und verliebt sich... und so weiter. Wie im Märchen...

Ich habe 4 Sterne vergeben, was ihr in meiner Rezension nachlesen könnt. Außerdem gibt es heute einen grünen Stempel.




Den ersten Band der Arkadien-Trilogie habe ich auch noch im Februar 2012 gelesen. Ich fand es sehr spannend und schön, was die Liebesgeschichte zwischen den beiden Mafia-Clan-Angehörigen Rosa und Alessandro und ihrer tierischen Verwandlungen angeht. Im ersten Band reist Rosa nach Sizilien und lernt das Leben ihrer Mafia-Verwandtschaft erst einmal kennen. Anschließend entwickeln sich auch die Fantasy-Elemente...
Es fällt mir rückblickend ein wenig schwer, die Handlung scharf in den ersten, zweiten und dritten Band einzuteilen - trotz einiger Anhaltspunkte im Kopf, sehe ich diese Trilogie eher als Einheit als andere.

Ich habe dem Auftakt 5 Sterne gegeben (meine Rezension). Ich vergebe einen grünen Stempel.




Das ist ein Mystery-Jugendroman. Ein Mädchen bekommt ein Stipendium für eine Künstlerschule in den Ferien. Das findet in einem Schloss statt, indem merkwürdige Dinge passieren. Bilder verändern sich über Nacht...sowas zum Beispiel. Natürlich spielt auch ein Junge eine Rolle bei der Geistersuche...

Insgesamt fand ich die Geschichte leider etwas fad. Da war zwar der Geist und man hat mal drüber geplauscht, aber richtige Höhepunkte gab es eher wenig.

Daher habe ich damals 3 Sterne gegeben. Hier findet ihr meine Rezension. Erstaunlicherweise kann ich mich, auch ohne große Höhepunkte, an das meiste noch erinnnern, also gibt es einen grünen Stempel.



Nach dem ersten Band habe ich dann im Februar auch noch den zweiten gelesen. Im Gegensatz zum ersten Band reisten die Protagonisten dann im zweiten aber in die Zukunft, in eine Welt, die langsam wieder von der Natur zurückerobert wurde, eine Stadt, ohne Menschen.Das Szenario eines Weltuntergangs, der nicht mehr weit entfernt ist.
Der Protagonist ist wieder Travis, aber es ist ein wenig Zeit vergangen. Außerdem gab es am Ende von Band 1 eine kleine Wendung, mit Travis, dem Portal und dem "Flüstern", das seine Rolle in dem ganzen ziemlich verändert hat, aber das kann ich ja jetzt nicht verraten.

"Dystopia" ist auf jeden Fall ein sehr lesenswerter Science-Fiction-Endzeit-Thriller, bei dem man aber die Vorgeschichte kennen sollte. Ich habe 4 Sterne vergeben (Rezension). Und heute dann noch ein grüner Stempel. Aber ich sollte endlich mal den dritten Band der Trilogie lesen...



Die "NICHT-MEHR-PRÄSENT"-Bücher

Jetzt zu den Büchern, die mir nicht im Kopf geblieben sind beziehungsweise nicht mehr so sehr präsent sind, dass ich die Handlung in etwa nacherzählen könnte. Dazu zählt unter Umständen auch, dass ich nicht mehr weiß, warum es mir gefallen oder nicht gefallen hat oder ich die wichtigesten Wendungen nicht mehr benennen kann. Im Gegensatz zu meinem Namensgedächtnis ist mein Gedächtnis für Geschichten eigentlich immer ganz gut, doch irgendwann habe ich nur noch einzelne Bilder aus meinem Kopfkino vor Augen - Momentaufnahmen markanter Situationen - und dann merke ich, dass mir die Geschichte abhanden gekommen ist.




Ich weiß nicht mehr viel von dem Buch: Dass es irgendwie um Handel mit Lebenszeit ging, dass irgendeine Detektiven oder sowas auf irgendwas angesetzt wurde... Ich glaube ein völlig vorhersehbarer "Luke, ich bin dein Vater"-Moment war auch dabei - oder war das ein anderes Buch? Nicht mehr sicher. Es ist allerdings auch nicht wirklich schlimm, dass das Buch nur einen roten Stempel bekommen wird, denn was ich noch genau weiß, ist, dass ich es unglaublich flach fand. Zu viele zu einfache Lösungen, unglaubwürdig, eindimensionale Figuren... da hat für mich wenig gestimmt. Ich habe im letzten Jahr noch einmal ein Buch des Autors gelesen. "Assassino" konnte mich aber leider ebenso wenig überzeugen.

Bei meiner Rezension zu "Rebellen der Ewigkeit" konnte ich daher auch nur 2 Sterne vergeben.





Das ist eine Geschichte übers Erwachsen-Werden und den Einstieg in den Beruf von drei (?) jungen Frauen. Oder waren es nur zwei? Ich weiß es nicht mehr. Ich kann mich auch an die einzelnen Geschichten der beiden (oder doch der drei?) nicht mehr erinnern. Von dem Buch ist leider das meiste aus meinem Kopf verschwunden...

Damals habe ich 4 Sterne vergeben, ich muss es also ganz gut gefunden haben. Meine Rezension findet ihr hier. Leider gibt es heute nur einen roten Stempel.






Das war mal wirklich klassische 0-8-15-Urban-Fantasy. Er Werwolf, sie Mädchen, das die meiste Zeit über seine Klamotten nachdenkt. Dann noch irgendeine komische Frau mit attraktivem Sohn in unheimlichem Haus. Mehr weiß ich nicht mehr. Doch, ein Detail noch: Das Mädel benutzt ihr Handy, nachdem sie es einen Tag zuvor bei einer wilden Flucht mitten im Wald im tiefsten Schnee verloren hatte - magic.
Ich habe auch noch den zweiten Band gelesen, der leider kaum Bezug zum ersten Band hatte und nur knapp über 200 Seiten dick war. Wo ich gerade so darüber nachdenke, hätte es für die Geschichte ja eigentlich noch einen dritten geben müssen. Gibt es aber nicht einmal im Englischen.

Für mich waren das vor zwei Jahren 3 Sterne, in der Rezension könnt ihr nachlesen warum. Ich vergebe einen roten Stempel. Da ist nicht mehr viel...



Irgendwie finde ich die Rezension nicht auf dem Blog, aber ich verlinke euch die bei vorablesen.de. Dieser Krimi, bei dem ich das Cover ganz nett fand, war nämlich mein allererstes Buch von vorablesen. Und es wurde zu einer Qual. Es war zäh und unsinnig und so altbacken-pseudo-lustig. Das hat mir einfach nicht gefallen. 

Glücklicherweise kann ich heute von mir behaupten, dass ich den Großteil der Handlung erfolgreich verdrängt habe. Deswegen kann ich einen roten Stempel geben und das finde ich wirklich nicht schade. Knappe 2 Sterne habe ich dem Krimi vor zwei Jahren gegeben, die Rezension wie schon angekündigt auf Vorablesen




Was ich von dem Buch noch weiß: Es ist der Start einer Spin-Off-Reihe der "Evermore"-Reihe und ich hatte es aus der Bücherei ausgeliehen. Ist ja auch nur ein recht dünnes Büchlein. Aber ich mochte es überhaupt nicht. Gar nicht. 2 Sterne vergebe ich gelegentlich schon mal, aber die 1-Sterne-Wertung hebe ich mir für die absoluten Flops auf - wie diesen. Es ist irgendwas mit Geistern und einem jammernden Mädchen (Evers Schwester Riley) in der Geister-/Zwischen-/Was-auch-immer-Welt. Ich weiß es nicht mehr und das ist gut so. Einen 1-Sterner erfolgreich verdrängt. So muss das doch laufen...

Deswegen gebe ich dem Buch heute einen roten Stempel. Warum es nur einen Stern bekommen hat, könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.



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Das war mein Rückblick auf den Februar 2012. 
Welche der Bücher habt ihr gelesen? Und wie sieht es allgemein mit eurer Erinnerung aus, bei Büchern, die ihr vor längerer Zeit gelesen habt?

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